Wassersparen leicht gemacht!

 
 
Das "kostbare Nass" wie es der Volksmund nennt, wird von Jahr zu Jahr tatsächlich wertvoller. Wir in Mitteleuropa sind glücklicherweise mit diesem kostbaren Nass gut eingedeckt, und so gehen wir oft auch mit Wasser um, als koste es nichts.

Dieses kostbare Nass ist die Essenz des Lebens und ebenso notwendig wie die Luft zum Atmen. Immer mehr wird diese Kostbarkeit zum Objekt der Begierde großer Konzerne. Die, auch  wenn sie das Gegenteil behaupten, wegen des Profits, der Macht und des politischen Einflusses auf diesen Markt drängen oder besser erst einen schaffen, und wer nicht bezahlen kann dem wird das Allgemeingut Wasser vorenthalten. Weltweit sind die Folgen der Privatisierung der Wasserwirtschaft als negativ zu bezeichnen. Wenn Menschen die sich kein Trinkwasser mehr leisten können, unreines und teilweise in hoher Konzentration giftiges Wasser aus Flüssen trinken müssen und daran erkranken oder besonders die Kinder an den Folgen sterben. Jeder von uns hat in den Medien die für viele Menschen  katastrophalen Dürren in Afrika gesehen und hoffentlich auch mal nachempfunden was es bedeutet ohne Wasser leben zu müssen. Auch in Süd-Europa hat sich in den letzten Jahren die ausreichende Verfügbarkeit des kostbaren Nass' geändert. Grund ist die übermäßigen Entnahme von Wasser zum billigen Gemüseanbau und die Besiedelung und erhöhte Wasserentnahme durch besonders gut zahlende Touristen. Auch börsennotierte Unternehmen zeigen  wie zuvor schon erwähnt vermehrt Interesse an der Wasserwirtschaft, in Großbritannien sind Wasserwerke schon zum Teil privatisiert worden, was heißen soll: Wasser wird vom allgemein verfügbaren Gut zu einem Wirtschaftsgut mit dem sich Geld verdienen läßt. Also sollten wir uns darauf einstellen das wir dieses kostbare Gut bald mit nochmehr Geld bezahlen werden müssen. Die Ergebnisse bisher gemachten Erfahrungen in England zeigen, daß es besser ist die Wasserwirtschaft weiterhin in der öffentlichen Hand zu belassen, da auf Grund der Profitorientierung der Privatunternehmen, nicht mehr genug in Erhaltung und Ausbau der Anlagen investiert wird.
Auch die Gewinnung von gutem Trinkwasser wird auf Grund einer schleichenden Verunreinigung des Grundwassers durch Dünge-, Unkraut- und Insektenvernichtungs- mittel wie auch Reste der Medikamente die wir einnehmen und teilweise wieder ausscheiden, immer aufwendiger. Inzwischen  werden auch im Getreide und Gemüse immer häufiger hohe Anteile von Antibiotika gefunden die über die Schweinezucht-Gülle auf die Felder und später ins Grundwasser eingebracht werden. Die Folge sind hartnäckige Bakterienstämme die Antibiotika resistent sind. Das kann unter Umständen tödlich enden. Leider werfen auch immer noch einige Zeitgenossen abgelaufene Pharmazeutika in die Toilette, (jede Apotheke nimmt alte Medikamente kostenfrei zurück).
Der sparsame Umgang mit allen Sorten von Reinigungsmitteln, Waschmitteln und Weichspülern sei hier jedem auch nochmal ans Herz gelegt. Je weniger Rückstände aller Art aus den Abwassern die wir produzieren, herausgefiltert werden müssen, umso geringer ist der Aufwand zum Erhalt von sauberen Grundwasser und folglich auch  unseres Trinkwassers.  Ein bewußterer und respektvoller Umgang mit diesem so lebenswichtigen Element ist dringend notwendig.

Nutzen Sie jede Möglichkeit das kostbare Nass sparsam zu gebrauchen:

Beim Händewaschen stellt man meist das Wasser einmal an und erst wenn die Hände fertig abgewaschen sind, wird das Wasser wieder abgestellt. Etwa 15 – 20 Liter fließen dabei ungenutzt ab, während man sich die Hände einseift. Drehen Sie das Wasser öfters ab, bei gleicher Hygiene kann so der Wasserverbrauch beim Händewaschen um bis zu 70 % reduziert werden. Bei stark frequentierten Waschbecken kann eine elektronische Wasserarmatur den Wasserfluss steuern, so dass es nur dann "Wasser Marsch" heißt, wenn man die Hände direkt unter die Armatur hält. Das An- und Abstellen des Wassers erfolgt berührungslos.


Unser Tipp:
Man kann die Wassermenge senken, die pro Minute durch einen Wasserhahn fließt, indem man Luftsprudler verwendet. Bei Luftsprudlern wird dabei dem Wasser mehr Luft beigemischt, so dass der Wasserstrahl so füllig bleibt wie zuvor, obwohl weniger Wasser durchfließt. Der Wasserfluss wird so von ca. 15–20 Liter pro Minute auf rund 10 Liter pro Minute begrenzt. Das heißt, dass der Wasserverbrauch um 30-50% geringer ist, bei gleichem Komfort.



Zweihebel-Mischbatterien am Waschbecken verbrauchen häufig mehr Wasser als Einhebel-Mischer, da man bei jedem Händewaschen durch Ausprobieren die richtige Temperatur einstellen muss. Einhandmischer beenden das verschwenderische Hin und Her beim Mischen von kaltem und warmem Wasser. Dies kann zu einer Einsparung von 15-25% führen.

Während des Zähneputzens und auch beim Nassrasieren läuft oft minutenlang ungenutzt das Wasser in den Abfluss. Das ist unnötig. Besser beim Zähneputzen einen Becher verwenden, der gleich zu Beginn mit Wasser gefüllt wird und dessen Inhalt ausreicht, den Mund auszuspülen und auch noch die Zahnbürste zu reinigen. Und beim Nassrasieren ist es wassersparend, wenn Sie gleich am Anfang Wasser in das Waschbecken mit verschlossenem Ausguss fließen lassen.

Knapp 45 Liter und damit rund ein Drittel des persönlichen Wasserbedarfs einer Person werden bei alten Spülkästen täglich durch die Toilettenspülung verbraucht (bei fünf Benutzungen pro Tag). Grund genug zum Um- bzw. Nachrüsten. Durch eine Zwei-Mengen-Spülung oder eine Spül-Stopp-Taste im WC werden nur drei bzw. sechs Liter statt konstant sechs oder sogar mehr als zehn Liter Wasser pro Spülgang verbraucht. Bei gleicher Hygiene kann der Wasserverbrauch hier also um 30 - 50% reduziert werden. Eine 4-köpfige Familie kann so bis zu 40.000 Liter Trinkwasser sparen. Damit amortisieren sich die Umbaukosten meist in weniger als einem Jahr!

Eigenheimbesitzern kann man daher nur raten sich so schnell wie möglich eine Zisterne zum Sammeln von Niederschlagswasser anzuschaffen. Etwa ein Viertel des täglich Wasserverbrauchs rauscht durch unsere Toiletten. Und auch für Garten und Rasen wird einiges an Wasser gebraucht. Sie können große Mengen von Trinkwasser einsparen, indem Sie auf Ihrem Grundstück eine Zisterne errichten und Niederschlagswasser für Garten und auch Toilettenspülung nutzen. Angebote erhalten Sie über Ihrem örtlichen Installateur-Fachbetrieb.
siehe Abwassergebühren


Belebtes Wasser?

Im Rahmen unseres kleinen Ratgebers zum Umgang mit Wasser möchten wir sie über eine Methode der Qualitätsverbesserung für das Leitungswasser das sie Tag für Tag nutzen, aufmerksam machen. Grundsätzlich ist die Qualität unseres Leitungswassers nicht schlecht, aber mit doch sehr großen Unterschieden, was wohl an den Quellen der Wassergewinnung liegt.

Um dieses neben der Luft wichtigste Lebenselement in seiner ursprünglichen Vitalität geht es der Firma "
Grander Belebtes Wasser" aus Österreich. Zum Versetzen in den ursprünglichen Zustand des Elements vertreibt die Firma Grander ein Gerät durch das das Leitungswasser durchgeführt wird, vorbei an eingeschlossenem belebten Wasser und nimmt so die geordnete Struktur des belebten Wassers an. Mit den Worten von Johannes Grander:

Unser Wasser, das heute aufgrund vieler Belastungen nicht mehr die ursprüngliche Reinheit besitzt, erhält durch die GRANDER Wasserbelebung die Urinformation zurück, die es braucht, um seine Kraft zur Selbstreinigung wieder aufzubauen.

 
Viele Privathaushalte, aber auch sehr viele Unternehmen nutzen die Möglichkeit das von ihnen genutzte Wasser vor dem Gebrauch zu beleben und somit die Qualität des Wassers enorm zusteigern. Bäckereien (das Brot schmeckt besser und bleibt länger frisch), Metzger, Hotels, Schwimmbäder (ein wesentlich geringerer Chlorverbrauch), Brauereien, Druckereien, selbst große Industrieunternehmen u.v.m. nutzen diese Form der Qualitätsverbesserung, auch um den Einsatz von Chemikalien zu verringern oder ganz einzustellen. Unsere westliche, auf Messergebnisse fixierte Wissenschaft, tut sich schwer mit dieser Methode, aber das ist ja nicht neu, auch die Wirkungsweise der Akupunktur kann mit unseren Methoden nicht erfasst werden. Die vielen Menschen die sich damit behandeln lassen und geheilt oder schmerzfrei nach den Behandlungen sind, sprechen für sich. Selbst unsere allgemein als schwerfällig bekannten Krankenkassen erkennen die Wirkung der Akupunktur an.
Fakt ist, das belebte Wasser tut den Menschen, den Tieren und Pflanzen sehr gut. Aber auch technische Anlagen die z.B. zur Kühlung  oder zum Beheizen genutzt werden, und von belebten Wasser durchströmt werden, profitieren davon. Letzlich ist das belebte Wasser ein Gewinn für die ganze Natur und sogar auch für die Technik.  Informieren sie sich auf der Website  der Firma Grander ausführlich oder lassen sie sich das Informationsmaterial der Firma Grander zusenden: www.grander.com


Sauberes Trinkwasser mit Sonnenlicht erzeugen!

Die Firma Helio-Tech Türk GmbH aus Baldham bei München hat ein mit Solarenergie betriebenes Kleinwasserwerk vorgestellt, mit dem sich aus Brack und Meereswasser reines keimfreies Trinkwasser erzeugen läßt, das sofort nach der Erzeugung und Abkühlung trinkbar ist. Hochleistungs-Vakuumröhren bringen das Wasser auf die Verdampfungstemperatur von ca.100°C, das bewirkt die Keimfreiheit und sofortige Verfügbarkeit des Wassers. Das kleinste Modularsystem kann 30 bis 40 Liter Trinkwasser pro Tag erzeugen, was für die tägliche Versorgung einer Familie in einer wasserarmen Region ausreichen dürfte. Auch lassen sich größere Mengen sauberen Wassers, in verschiedenen Qualitätsabstufungen, erzeugen die aber nicht trinkbar sind.
Die völlige Unabhängigkeit von Strom oder auch anderen Energiequellen macht dieses System für arme Länder, denen oft eine Infrastruktur zur Wasserversorgung fehlt, besonders interessant.
Die Module lassen sich auch zu größeren Einheiten aufstocken, so das auch landwirtschaftliche Betriebe, Hotels oder auch Industriebetriebe ausreichende Mengen Trinkwasser erzeugen können, also auch im Kubikmeterbereich, ob 3 m3 oder 30 m3 . Das macht diese neue Anlage auch ganz besonders für Inseln die über sehr spärliche oder gar keine Wasserquellen verfügen besonders interessant.
März 2008

Alle wichtigen Fakten auf einen Blick

  • Ausschließlich solarbetrieben, daher unabhängig von jeder Stromquelle
  • Sofort sauberes trinkbares Wasser, da keine chemische Nachbehandlung erforderlich
  • Skalierbar und standortunabhängig, daher unbeschränkte Einsatzbereiche
  • Leistung von 30 bis 40 Liter pro Tag/Modul bis hin zu jeder beliebigen Menge
  • Unkomplizierte Technik, daher keine teuren Spezialisten/Ingenieure erforderlich
  • Zuverlässig und wartungsfrei über Jahrzehnte, da keine beweglichen Teile vorhanden sind
  • Extrem geringe Investitionen durch handelsübliche, bewährte Materialien
  • Mobil und transportabel, da Modulbauweise
www.tuerk-muc.de/heliotech