
Unter Photovoltaik versteht man direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom mit Hilfe von Solarzellen, die aus dünnen Scheiben kristallinen Siliziums bestehen.
Die technologische Entwicklung steht nicht still. Weltweit, ganz besonders in Deutschland, Schweiz, USA und Japan wird viel in die Weiterentwicklung der Photovoltaik investiert, um den Wirkungsgrad der Solarpanele immer mehr zu erhöhen. Beinahe jährlich werden Schritte nach vorn gemacht, die die Leistungsfähkeit steigern und die Herstellung ökonomisch und ökologisch optimieren. Neue Materialien oder Materialmischungen sind in Entwicklung, die die
Nutzungbandbreite vergrößern. Dünnschichtmodule werden bei der Formgebung und Anbringung wesentlich flexibler genutzt, und sind auch viel resistenter gegen physikalische Belastungen.
In der Schweiz ist ein Modultyp in Erprobung, der aus kristallinem und amorphen Silizium besteht. Das kristalline Silizium hat den höheren Wirkungsgrad, sprich liefert mehr Strom, ist aber brüchiger. Das amorphe Silizium hat einen nicht ganz so hohen Wirkungsgrad, ist dafür aber biegsamer. Auch die Herstellung dieser Module ist wieder ein Stück ökonomischer und ökologischer geworden, da diese Module bei niedrigeren Temperaturen hergestellt werden können. Für diese Module kann
man dünnere Silizium-Scheiben verwenden, die seltener brechen sollen. Diese Solarpanele erreichen bereits einen Wirkungsgrad von 19% in der Erprobung.
Auch völlig andere Materialien werden erprobt und erforscht, wie z.B. "Plastikfolie", die durch sehr komplexe Veränderungen in der molekularen Struktur Strom erzeugen können. Die Forschung ist sich sicher, dass eines Tages sogar Module hergestellt werden, die mit einem speziellen Druckverfahren auf alle möglichen Flächen aufgebracht werden können.
Hoffen wir, dass diese Entwicklungen in der Forschung noch dynamischer vonstatten gehen und auch noch mehr durch staatliche Subventionen gefördert werden. Auf jeden Fall hat die Solarbranche weiterhin ein stattliches Wachstumspotential, was die Zahlen aus 2007 beweisen: ein Umsatzplus von 23% wurde erreicht und es wurden 10.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Welche Solaranlage ist die Richtige?
Bezug auf alternative Energieversorgung an. Jede Solaranlage ist ein kleiner Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit, ganz gleich, ob aus der individuellen Perspektive oder national betrachtet. Auf jeden Fall, helfen wir den nächsten Generationen dieser Energieunabhängigkeit näher zukommen.
Aufdach:
Energiedach:
Fassade/Wand: Solarmodule können als Gebäudehülle oder als Lärmschutzwand angebracht werden. Solche Solarmodule sind auch wirtschaftlich, da sie fast gleiche Preise wie die herkömmlichen Fassadenverkleidungen haben.
InselanlageBei dieser Technik kommen entweder Anlagen mit 12V oder 24V zum Einsatz. Akkumulatoren bietet der Markt mit Leistungsfähigkeiten bei Einzelakkumulatoren von 60Ah bis 250Ah an. Wichtig ist, dass alle Bauteile, Module, Wechselrichter und Akkumulatoren genau auf einander abgestimmt sind. Daher ist die Beratung durch einen Fachbetrieb für Laien ratsam. Auf dem Markt finden sich in jeder Region qualifizierte Solarfirmen die ihnen bei Planung und Kauf mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Um z.B. in einem Wochenendhaus 2 Energiesparlampen mit 18 W Leistung ca. 4 Std. täglich und ein TV Gerät mit 60W Leistung ca. 2,5 Std. täglich zu nutzen und desweiteren eine Energiereserve für 4 Tage zuhaben, sollte man einen 110 Ah Akkumulator benutzen. Die Energiereserve sollte für Tage mit wenigen oder keinen Sonnenstunden bereitstehen.