Wäschetrockner sind echte Verschwender

Wäschetrockner sind wahre Verschwender: Sie brauchen mindestens drei- bis viermal soviel Strom wie die Waschmaschine. Ein Gerät mit mittlerer Energieeffizienzklasse verursacht so bei einer Lebensdauer von zehn Jahren über 1000 Euro Stromkosten. Da ein Wäschetrockner eine große Menge (hochwertiger) elektrischer Energie in simple Wärmeenergie umwandelt, sollte hier besonders darauf geachtet werden, dass möglichst wenig Energie verschwendet wird.

Vor der Benutzung des Gerätes sollte die Bedienungsanleitung genau studiert und anschließend das für die jeweilige Wäsche optimale Trocknerprogramm ausgewählt werden.
Am meisten lässt sich aber sparen, indem der Trockner überhaupt nicht verwendet wird. An sonnigen und windigen Tagen bietet es sich an, die Wäsche im Garten zu trocknen. Der Geruch der Wäsche ist bei dieser Methode zudem frischer und angenehmer.

Wer seine Wäsche nicht an der Luft trocknen will, kann durch die Zahl der Umdrehungen, mit der die Maschine schleudert, sparen. Diese muss dafür aber nicht nach unten, sondern nach oben gedreht werden: Zu empfehlen sind mindestens 1.200 Umdrehungen pro Minute. Denn dann muss der Trockner nur ungefähr 75 Minuten lang schleudern, um fünf Kilo schranktrockene Wäsche zu liefern.

Außerdem ist es sinnvoll, die Wäsche nach der Stoffdicke und –art vorzusortieren. Wer einen neuen Trockner kauft, sollte außerdem darauf achten, dass das Gerät einen Feuchtsensor hat. Denn wenn sich nur die Dauer voreinstellen lässt, wird oft länger geschleudert als eigentlich nötig.



Unser Tipp:
   Besser eine Maschine mit so viel Wäsche wie möglich pro
  Trockenvorgang füllen,
als mehrere gering befüllte.
                          Spart Energie!