Energieeinspar-Tipp: Energieverlusten nicht Tür und Tor öffnen
Die meisten Schwachstellen eines Hauses liegen nicht nur in der Gebäudehülle, sondern in der Haustür. Damit die Wärme nicht verloren geht, und somit die Heizenergie nicht verschwendet wird, sollten die Hauseigentümer bei ihrem Gesamtkonzept die Eingangstür nicht vergessen. Was nutzt es, wenn das Haus energetisch frisch modernisiert wird, Dach und Fassade eine gute Dämmung bekommen, die Heizung ausgetauscht wird und neue Fenster den modernen Standard entsprechen, wenn die alte Eingangstür bleibt. Denn durch diese zieht es immer noch, und somit geht Wärme verloren. Die modernen Neubauten haben so genannte energiesparende Außentüren.
Haustür als Baustein des Gesamt-Konzepts
Die Haustür ist das Schmuckstück eines Hauses und dementsprechend gibt es eine große Auswahl an Gestaltungsvarianten und Produkten. Allerdings sollte beim Kauf einer Außentür auch darauf geachtet werden, dass diese eine gute Wärmedämmung und gute Fugendichtung hat. Nur somit kann man Wärmebrücken vermeiden. Die Energie-Einsparverordnung (EnEV) sieht für Türflächen einen Wärmedurchgangskoeffzienten (U-Wert) von maximal 2,9 W/m²K vor. Dieser U-Wert muss vom Anbieter deklariert werden. Gute Haustüren, mit guter Wärmedämmung können U-Werte von 0,7 bis 0,8 W/m²K erreichen.
Schutz auch vor Hitze
Auch gegen Hitze ist es wichtig, eine gut gedämmte Haustür zu haben. Wärmedämmwirkung ist ein wichtiger Faktor, aber auch auf eine hohe und dauerhafte Luftdichtheit der Haustür soll geachtet werden. Alle vier Seiten des Türblatts der Außentür sollten wenigstens zwei (innen und außen) umlaufende Dichtungen haben, sowie leicht und weit nachjustierbare Beschläge. Auch einen gewissen Sicherheitsstandard sollten die Außentüren aufweisen.