Sparsam Heizen spart bares Geld

 

 

In deutschen Haushalten wird die meiste Energie für Heizen und Warmwasser verbraucht !

 

Der größte Energieverbrauchsposten ist mit Abstand das Beheizen der Räume.


Addiert man die Warmwassererzeugung hinzu, ist man bei fast 90% des gesamten Energieverbrauchs angekommen.


Beleuchtung und Hausgeräte sind dagegen Kleinverbraucher. Nichts ist also wohltuender für die Haushaltskasse, als energiesparend zu heizen.


 
Was unternehme ich am Besten?


Energie sparen!

 


Laut einer Studie, die im Jahr 2003 durchgeführt worden ist, lässt sich mit preisgünstigen Sanierungen von Wohnungen (z. B. der Fassade, dem Dach, der Fenster etc.) bis zu 20 % Energie sparen.

 

Dies würde bedeuten, dass der Ausstoß von CO² in Deutschland um rund 12 Mio. Tonnen pro Jahr gesenkt werden kann.

 

Am 1. Januar 2008 wurde für alle Hauseigentümer ein Energiepass eingeführt. Dieser Pass dient dazu, das Einsparvolumen von Wohn– und  Gewerbehäusern zu ermitteln, bei dem neben der Heizung alle Außenteile eines Hauses untersucht und der Wärmeverlust ermittelt werden.

 

  

Sanierung des alten Heizsystems

                                                                                                                                                                                                                                                                        

Durch neue Technologien lässt sich nun serienmäßig eine Vorlauftemperatur bis 65°C erreichen. Somit können auch Heizungen mit Radiatoren problemlos betrieben werden. Auch wenn Sie durch eine Fußbodenheizung eine viel niedrigere Vorlauftemperatur benötigen, profitieren Sie in jedem Fall: Die neue Wärmepumpengeneration arbeitet bei allen Vorlauftemperaturen mit besseren Arbeitszahlen und hilft Ihnen so, noch mehr zu sparen. 60% - 80% an Betriebskosten verglichen mit der bisherigen Heizung können eingespart werden. Vor dem Tausch empfehlen wir eine entsprechende Sanierung der Gebäudehülle, um die Effizienz Ihrer Wärmepumpe voll zu nutzen. Je niedriger der Wärmebedarf des Hauses ist, desto mehr können Sie Heizkosten sparen.


Mit Wärmedämmung sparen

 

Wärmedämmung ist ein weiterer wichtiger Faktor der hilft, Heizkosten einzusparen. An Altbauten sollte vor der Planung unbedingt eine Wärmeverlustanalyse mit Hilfe einer Infrarotkamera durchgeführt werden, um die Schwachstellen des Hauses, an denen die meiste Wärme verloren geht, aufzuspüren. An Dach, Fenster und Türen sowie an den Wänden gibt es Schwachstellen die es zu beseitigen gilt. Des Weiteren hilft auch eine Isolierung der warmwasserführenden Rohre erheblich Wärmeenergie zu sparen. Zur Dach- und Wandisolierung gibt es verschiedene Materialien die der Markt anbietet. Zeitgemäß und auch gesünder als die herkömmlichen Materialien sind ökologische Wärmedämmstoffe wie z. B. aus Hanf hergestellte Dämmmatten.

 

 

 

 

Bei den Fenstern sparen

                                                                                                                                                                                    

Fenster waren lange Zeit die größte Schwachstelle. Inzwischen bietet der Markt Fenster mit hohem Wärmeschutz aus allen Materialien (Holz, Aluminium und Kunststoff). Aber der Austausch der Fenster allein reicht nicht aus. Der Einbau der Fenster und auch der Türen spielt eine wichtige Rolle und bedarf ebenfalls großer Aufmerksamkeit. In der Baupraxis gibt es oft Baumängel hinsichtlich einer sorgfältigen Ausführung bei Projekten dieser Art. Bei Fenstern mit Rollläden sollte zudem auf eine gute Isolierung der Rollladenkästen geachtet werden.
 

Auch an den Rolläden kann man Energie sparen

 
Während der Heizperiode sollten nachts Rollläden, Fensterläden und Vorhänge geschlossen werden: Bis zu 15 Prozent der Heizenergie können dadurch eingespart werden. Um bis zu 40 Prozent steigt dagegen der Energiebedarf, wenn Heizkörper mit Gardinen verhängt beziehungsweise mit Möbeln verstellt werden.
 

So Lüftet man richtig

Regelmäßiges Lüften und richtiges Heizen sind mindestens ebenso wichtig. Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie. Als Richtwerte gelten für Wohn- und Arbeitsräume 20 Grad, für Küche und Schlafzimmer 18 und für den Flur sogar nur 15 Grad. Luftdicht sanierte Gebäude sparen Heizenergie. Aber sie brauchen alle zwei Stunden eine ausgiebige Frischluftkur. Feuchtigkeit, die sich in kalten Ecken, an kalten Wänden oder an versteckten Stellen niederschlägt, verursacht in null Komma nix Schimmel. Lüften schafft da Abhilfe!