Ökologisches Bauen wird gefördert

Förderungen für ökologisches Bauen

 

 

 Wer ein Wohngebäude erwirbt oder baut und von Anfang an die ökologische Bilanz im Auge hat, entdeckt gerade in privaten Haushalten unzählige Möglichkeiten, Energie einzusparen. Sie entlasten nicht nur Ihr Budget, sondern gleichzeitig die Umwelt. Denn mit Ihrer monatlichen Heizkostenrechnung reduzieren sich auch die klimaschädlichen Emissionen Ihres Eigenheims. Wobei die Förderbanken erst einmal Sie als Investor entlastet – mit den zinsgünstigen Finanzierungsangeboten für Energiespar- und Passivhäuser im Rahmen unseres Programms


„Ökologisch Bauen“.

 


WER UND WAS GEFÖRDERT WIRD:
Gefördert werden alle Träger und Trägerinnen von Investitionsmaßnahmen für selbst genutzte und vermietete Wohngebäude sowie Contracting-Vorhaben. Finanziert wird die Einrichtung, Herstellung oder der Erwerb von:


Regionale Gültigkeit

Bund

Zielgruppe

Antragsberechtigt sind Träger von Investitionsmaßnahmen für selbstgenutzte und vermietete Wohngebäude (z.B. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände sowie sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts).

Beschreibung

Gefördert werden Wohngebäude.

1. Errichtung, Herstellung oder Ersterwerb von KfW-Energiesparhäusern 40 und Passivhäusern
Voraussetzung für eine Förderung der KfW-Energiesparhäuser 40 ist, dass der Jahres-Primärenergiebedarf Qp max. 40 kWh je m2 Gebäudenutzfläche AN beträgt. Des weiteren muss der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene spezifische Transmissionswärmeverlust (HT) den in der En EV angegebenen Höchstwert um mind. 45 % unterschreiten.
Voraussetzung für eine Förderung der Passivhäuser ist, dass der Jahres-Primärenergiebedarf max. 40 kWh je m2 Gebäudenutzfläche AN und der Jahres-Heizwärmebedarf max. 15 kWh je m2 Wohnfläche betragen.

2. Errichtung, Herstellung oder Ersterwerb von KfW-Energiesparhäusern 60
Voraussetzung für eine Förderung der KfW-Energiesparhäuser 60 ist, dass der Jahres-Primärenergiebedarf Qp max. 60 kWh je m2 Gebäudenutzfläche AN beträgt. Des weiteren muss der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene spezifische Transmissionswärmeverlust (HT) den in der En EV angegebenen Höchstwert um mind. 30 % unterschreiten.

Diese Voraussetzungen sind durch einen Sachverständigen nachzuweisen.

3. Einbau von Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah-/Fernwärme bei Neubauten
solarthermische Anlagen, ggf. inklusive Einbau von Zentralheizungen auf Basis von Gas/Öl (Brennwertkessel)
Biomasseanlagen: automatisch beschickte Zentralheizungsanlagen, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Hierzu zählen     Holzpellets, Holzhackschnitzel, Biokraftstoffe, Biogas
-  Holzvergaser-Zentralheizungen mit Leistungs- und Feuerungsregelung (Wirkungsgrad mind. 90 %)
-  Anlagen zur Versorgung mit Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung (Nah- und Fernwärme, Einzelanlagen, Blockheizkraftwerk, Brennstoffzellen)
-  Wärmeübergabestationen und Rohrnetz bei Nah- und Fernwärme
-  bi- oder trivalenter Heizungssysteme (Nutzung von verschiedenen Energieträgern)
Wärmepumpen
Erdwärmeübertrager
-  Abluftanlagen mit geregelten Außenwandluftdurchlässen sowie Lüftungsanlagen mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von mind. 80 %

Beim Einbau der Heizung ist stets ein hydraulischer Abgleich vorzunehmen.
Es sind die Anforderungen der En EV einzuhalten.

Förderbeträge:
-  KfW-Energiesparhäuser 40 und 60 sowie Passivhäuser werden mit 100 % der Bauwerkskosten (Baukosten ohne Grundstück), max. 50.000,- EUR     je WE, gefördert
-  Einbau von Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah-/Fernwärme werden mit 100 % der 
    Investitionskosten, max. 50.000,- EUR je WE, gefördert

Konditionen:
Die Auszahlung erfolgt bei KfW-Energiesparhäuser 40 und Passivhäuser zu 100 % und bei KfW-Energiesparhäuser 60 und Heizungstechnik zu 96 %. Die Kredite können in einer Summe, max. jedoch in vier Teilbeträgen, abgerufen werden.

Für den Übergangszeitraum vom 01.10.2007 bis 30.11.2007 können Anträge sowohl nach den bisherigen (Merkblatt 01/2007) als auch nach den neuen (Merkblatt 10/2007) Förderbedingungen gestellt werden.

Kumulation

Die Kombination eines Kredites aus diesem Programm mit anderen KfW-Darlehen (z.B. KfW-Wohneigentumsprogramm) bzw. mit anderen Fördermitteln ist zulässig, sofern die Summe der Förderungen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt.
Eine Kombination der Förderung des Einbaus von Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah-/Fernwärme bei Neubauten mit den KfW-Energiesparhäusern 40, Passivhäusern oder den KfW-Energiesparhäusern 60 ist nicht möglich.

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