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22.03.2011 Tipps um den Stromverbrauch zu reduzieren
Einer der größten Stromfresser im Haushalt ist der Wäschetrockner. Er verbraucht zwischen zwei und vier kWh pro Trockengang, bei einer vierköpfigen Familie entspricht dies einem Stromverbrauch zwischen 400 und 600 kWh im Jahr, was bis zu 120 Euro ausmacht. Bei einer mittleren Sonnenscheindauer von 1550 Stunden sind sicherlich Zeiten zu finden, in denen die Wäsche auch auf der Leine trocknet.

Auch beim Kochen und Backen können Sie Strom sparen. Machen Sie die Deckel zu, heizen Sie den Backofen nicht vor und nutzen Sie die Restwärme aus. Eine Induktionskochplatte verbraucht nahezu ein Viertel weniger Strom, denn das Aufheizen der Platte entfällt, weil die Hitze direkt im Topf erzeugt wird.

Weitere kleinere Stromfresser sind Tiefkühlgeräte, Kühlschränke und Geschirrspüler. Tauen Sie Ihren Tiefkühler regelmäßig ab, das senkt den Stromverbrauch. Warum versuchen Sie es im Winter nicht einmal für wenige Wochen völlig ohne Kühlschrank?
Nutzen Sie Ihren Geschirrspüler nur dann, wenn er ganz voll ist. Vermeiden Sie es vorzuspülen und wählen Sie das Programm, welches der Geschirrart und dem Verschmutzungsgrad entspricht.

Senken Sie Ihren Stromverbrauch durch die richtige Beleuchtung. Hier gilt die Regel, Licht nur dort zu machen, wo es auch genutzt wird, also die direkte Leselampe und die Schreibtischlampe. In Garten und Hof nutzen Sie einen Bewegungsmelder.

15.03.2011 Denke nach und spare Strom
Der jeweilige Stromverbrauch von einem Privathaushalt richtet sich selbstverständlich danach, wie viele Personen in dem jeweiligen Haushalt leben.
Schon eine oder zwei Personen pro Haushalt mehr bedeutet selbstverständlich auch einen höheren Stromverbrauch. Schließlich kochen Sie ja jetzt mehr oder andere Lebensmittel, Sie waschen mehr und die weiteren Personen möchten sich ja schließlich auch die Haare fönen, ehe Sie sich versehen steigt ihr Stromverbrauch unbemerkt an.

Schließlich benötigt jedes Haushaltsgerät Strom. Nehmen Sie sich doch einfach einmal die Zeit und denken Sie darüber nach, wo Sie Strom verbrauchen und wo Sie Strom einsparen könnten.
Obwohl wir dem Strom wirklich sehr viel zu verdanken haben, sollte sich jeder Mensch einmal darüber Gedanken machen, wie er seinen Stromverbrauch senken kann und wie der Wechsel von fossiler Energie zu nachwachsender Energie stattfinden kann.

08.03.2011 Energie sparen der Umwelt zuliebe
Energie sparen nicht nur dem eigenen Portemonnaie, sondern auch der Umwelt zuliebe! Schon mit einfachsten Handgriffen, die schnell zur Gewohnheit werden, können Sie Strom in Ihrem Haushalt sparen. Das Licht soll nur in dem Raum brennen, wo Sie sich auch aufhalten. Benutzen Sie Energiesparlampen, diese verbrauchen bis zu 80 % weniger Energie als die herkömmlichen Glühbirnen. Beim Kochen kann ein aufgesetzter Deckel bis zu 30 % an Energie einsparen. Auch das Vorheizen des Backofens erweist sich oft als ein unnötiger Energiefresser. Achten Sie ebenfalls drauf, dass der Kühlschrank nicht unmittelbar neben einer Wärmequelle, wie Herd, Spülmaschine oder Heizung, steht.

Befreien Sie Ihre Heizkörper von nahe stehenden Möbelstücken. Schalten Sie die Elektrogeräte aus, wenn diese nicht benutzt werden. Auch im Stand-By-Modus wird Strom aus der Steckdose angezapft, eine Steckerleiste mit Schalter trennt die Stromverbindung garantiert. Erwerben Sie neue Geräte nur mit Energieeffizienzklasse A. Nehmen Sie Ihren Stromanbieter genauer unter die Lupe, da Preisunterschiede in dieser Branche enorm sind

03.03.2011 Senken Sie Ihren Stromverbrauch
Strom sparen können Sie beim Neukauf von Elektrogeräten. Achten Sie bei Waschmaschinen, Geschirrspülern oder Kühlschränken auf die Energieeffizienzklasse. Geräte der Klasse A+++ haben den geringsten Stromverbrauch, wobei aber auch die Klassen A, A+ und A++ noch empfehlenswert sind.
Wechseln Sie außerdem Ihre Glühbirnen mit sehr hohem Stromverbrauch gegen Energiesparlampen aus. Bei der Weihnachtsbaumbeleuchtung können Sie mit LED-Leuchten auch eine Menge Strom sparen.
Den Stromverbrauch vom Backofen oder Elektroherd senken Sie, indem Sie die Restwärme sinnvoll nutzen und das Gerät vorzeitig ausschalten. Wenn Sie Ihren frisch gekochten Kaffee in eine Thermoskanne umfüllen, können Sie ebenfalls sehr viel Strom sparen und müssen in all diesen Fällen trotzdem nicht auf eine gewohnt hohe Lebensqualität verzichten.

22.02.2011 Einstellung zur Umwelt wird positiver
Selten zuvor wurden so viele Ausarbeitungen und Anleitungen verfasst, die den Verbraucher auf einen bewussten Umgang mit Energie aufmerksam machen möchten. Es gab eine Zeit, da wurde man belächelt, wenn man vom Energie sparen sprach. Damals waren die Abgaben noch übersehbar und der Verbraucher wurde sogar belohnt, wenn wer viel Strom verbrauchte.
Diese Einstellung hat sich zum Glück für unsere Umwelt und unsere Kinder und Enkel sehr zum Positiven gewandelt. Heute wird der Kunde schon beim Kauf eines elektrischen Gerätes auf den Energieverbrauch aufmerksam gemacht. Aber auch dann, wenn man nicht bereit ist, die alten Geräte, die noch einwandfrei funktionieren zum Sperrmüll zu geben, bieten sich viele Möglichkeiten Strom zu sparen.
Alleine das Befüllen der Waschmaschine kann viel Kosten für Strom ersparen. Wenn die Maschine gut gefüllt wird, dann werden die Waschgänge weniger und so sinkt automatisch der Verbrauch an Energie. Eine andere Einsparmöglichkeit wäre, dass man wenigstens einmal in der Woche die Wäsche zum Trocknen auf die Leine hängt. Das schont den Trockner und auch die Geldbörse.

16.02.2011 Strom sparen an richtiger Stelle
Durch das effektive Strom sparen lassen sich auf lange Sicht sehr hohe Kosten sparen, diese können für die Modernisierung der Beleuchtung oder anderer Altgeräte verwendet werden. Damit lässt sich in Zukunft noch mehr Energie sparen und den Stromverbrauch senken. Mit einem niedrigen Stromverbrauch lässt sich sehr viel Energie und auch Strom in jeder Art von Haushalt sparen. Mögliche Stellen um den Stromverbrauch zu mindern sind alle Geräte, die Energie benötigen. Zusätzlich zu diesen sollte auch die Heizung und die Beleuchtung optimiert werden.
Lampen mit einem sehr hohen Stromverbrauch wie zum Beispiel Deckenfluter sollten nach Möglichkeit ganz vermieden werden. Die normalen Glühbirnen können durch Energiesparlampen ausgetauscht werden, auf diese Art lässt sich sehr viel Energie und Strom sparen. Die Energie sollte auch nur bei sinnvollen Tätigkeiten verwendet werden, unbenutzte Räume benötigen keine aktive Beleuchtung oder Heizung.

08.02.2011 Die Strompreise steigen weiter
Doch wer möchte schon auf den Luxus von elektrischem Licht, eines warmen Essens, eines Kühlschranks, der Waschmaschine oder der Kommunikationsvielfalt über Laptop, Telefon und Fax verzichten? Selbstverständlichkeiten, die wir am Tag mehrfach verwenden, die jedoch die Stromrechnung in die Höhe treiben.
Mit ein paar Veränderungen in Ihrem Tagesablauf sparen Sie Energie und können den Stromverbrauch dauerhaft senken.
Um den Stromverbrauch zu reduzieren, ist es auch wichtig, Geräte nicht im Stand-by-Modus laufen zu lassen und vor allem das Licht auszuschalten. Viel zu oft bleibt es gewohnheitsmäßig in Räumen an, obwohl Sie gar nicht mehr darin sind.

02.02.2011 Nachdenken und Energie sparen
Haben Sie noch nicht alle Glühbirnen gegen Energiesparleuchten ausgetauscht?. Wenn Sie das Licht der Billig-Energiesparlampen stört, dann nehmen Sie eine Ihrer herkömmlichen Glühbirnen und lassen sich im Fachhandel zeigen, welche Energiesparleuchte Ihre Glühbirnen optimal ersetzt. Es gibt bereits eine unüberschaubar große Zahl unterschiedlicher Energiespar-Leuchtmittel. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Helligkeit, sondern gerade auch in der Wärme des Lichts.

17.01.2011 Strom sparen im Büro
Oft lassen sich im Büro schon mit einfachen Verhaltensänderungen spürbare Reduktionen des Energieverbrauchs und damit der Energiekosten erzielen. Die Stromsparfunktion moderner Rechnersysteme, auch Power Management genannt, ist ein komfortables Werkzeug zur Reduzierung der Energiekosten, ohne an Bedienungskomfort einzubüßen.
Alle modernen Rechner verfügen in der Regel über ein Power Management. Es steuert die Systemkomponenten energieeffizient. Es schaltet nicht benötigte Komponenten ab oder versetzt sie in einen Betriebsmodus mit verringertem Energieverbrauch.

10.01.2011 Geld sparen durch regelmäßige Heizungswartung
Die Heizungspumpe sorgt für die Zirkulation des Heizungswassers in der Heizungsanlage und ist für rund zehn Prozent der Stromkosten im Haushalt verantwortlich.
Oft sind die Heizungspumpen jedoch sehr veraltet oder nicht an den entsprechenden Heizbedarf im Haushalt angepasst.
Ein Tausch der Heizungspumpe spart deshalb doppelt: Durch diese gezielte Modernisierung können in Verbindung mit einem hydraulischen Abgleich und anderen Optimierungsmaßnahmen wie z. B. neuen Thermostatventilen bis zu 25 Prozent des Heizenergieverbrauches eingespart werden.Das Modernisieren der Heizungsanlage bewirkt, dass die Wärme bedarfsgerecht in die Räume transportiert wird. Überhitzte oder zu kalte Räume gehören dann der Vergangenheit an.

04.01.2011 Energie sparen bei Stand-By Geräten
Viele Geräte wie Stereoanlage, Fernseher, Videorekorder, DVD-Player oder die Spielekonsole haben eine Warteschaltung ("Stand-By"). Du erkennst das daran, dass noch ein kleines rotes Lämpchen leuchtet, wenn du das Gerät mit der Fernbedienung ausschaltest. Die Geräte verbrauchen aber auch in der Wartestellung weiter Energie, ohne dass sie benutzt werden. Computer und Drucker verbrauchen sogar permanent Strom, sobald sie in die Steckdose eingesteckt sind. Wenn jeder Haushalt öfter mal den Stecker ziehen würde, bei den sogenannten Stand-By Geräten könnte man eine Menge Strom insgesamt sparen. 

28.12.2010 Beleuchtung - Strom sparen

Wer bei der Beleuchtung Strom sparen will, sollte unbedingt beachten, dass die Lebensdauer von Energiesparlampen im Vergleich zu Glühbirnen mindestens acht mal so hoch und die Lichtausbeute mindestens fünf mal so hoch ist. Überall, wo Licht länger brennen soll, sollten Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzt werden.
Versuchen Sie zudem, so viel Tageslicht wie möglich zu nutzen, das spart Strom und fördert auch das Wohlbefinden. Rüsten Sie Lichtschalter auf Gängen, im Keller oder im Speicher mit Zeitschaltuhren aus und verwenden Sie für die Außenbeleuchtung Bewegungsmelder.

21.12.2010 - Stromfresser unterm Weihnachtsbaum
Auf vielen Wunschzetteln stehen dieses Jahr wieder Spielkonsolen, Computer und andere Hightech-Spielzeuge. Neben den hohen Anschaffungskosten sind die Geräte aber oft wahre Energiefresser, die die Stromrechnung in die Höhe treiben. Deshalb sollten Verbraucher schon beim Kauf auf den Stromverbrauch der Geräte beachten.
Laut den Energieexperten von Verivox verbraucht auch das Abspielen von DVDs oder Blu-ray Discs mit der Spielkonsole richtig viel Strom. Verglichen mit einem handelsüblichen Abspielgerät verbraucht beispielsweise eine PlayStation3 sechsmal mehr Strom, um eine Blu-ray Disc abzuspielen. Für eine normale DVD wird sogar fast 15 mal mehr Strom benötigt.

27.07.2010 - Strompreise steigen wieder
Aktuelle Vergleiche bringen es ans Licht: Zahlreiche Stromversorger haben in den letzten Monaten ihre Preise erhöht, bis September werden noch mindestens 15 Grundversorger nachziehen. Unter ihnen u.a. RWE, wo die Strompreise zum 01. August um 7,3 Prozent steigen sollen. Während im ersten Halbjahr 2010 lediglich 129 Unternehmen ihre Strompreise um rund fünf Prozent senkten, hoben ganze 454 Versorger ihre Tarife um durchschnittlich sechs Prozent an. Als Grund für die Preissteigerung wird oftmals der Ausbau der erneuerbaren Energien und die damit verbundenen Kosten genannt.

20.07.2010 - Vorsicht, Strom-Drücker!
Der Bund der Energieverbraucher weist darauf hin, dass derzeit vermehrt Drücker unterwegs sind. In Kassel etwa behaupteten sie in mehreren Fällen, im Auftrag der Städtischen Werke unterwegs zu sein, erkundigten sich nach Kunden- und Zählernummern und verlangten Einblick in Stromrechnungen. Verbraucherschützer raten in solchen Fällen, nach Ausweisen zu fragen und keinesfalls Verträge zu unterschreiben. Sollte man doch zu einer Unterschrift unter einem fragwürdigen Vertrag mit einem neuen Stromanbieter genötigt werden, hat man per Gesetz grundsätzlich ein 14-tägiges Rücktrittsrecht.
 
14.07.2010 - Hoher Stromverbrauch im Hitzesommer
Einen rekordverdächtigen Stromverbrauch verzeichnet derzeit der Stromversorger Mainova, wie die Frankfurter Rundschau berichtet. Und nicht nur in Frankfurt wird so viel Energie verbraucht wie selten zuvor: Kühlgeräte, Klimaanlagen und Ventilatoren laufen in Privathaushalten ebenso wie in Betrieben auf Hochtouren. In den kommenden Tagen ist kaum eine Besserung der Lage in Sicht, schließlich sollen die Temperaturen weiterhin hoch bleiben.
Angesichts der hohen Temperaturen ist es möglich, dass in den nächsten Tagen einige AKWs aufgrund von Überhitzung abgeschaltet werden müssen, damit kein Unglück geschieht. Ein deutlich höherer Stromverbrauch und eine deutlich geringere Strommenge als gewöhnlich könnten jedoch zu Versorgungsengpässen mit Strom führen.

08.07.2010 - Ökostrom-Vollversorgung ab 2050 möglich
Ein wichtiger Punkt, wenn sich Koalition und Opposition über Brennelemente-Steuer und AKW-Laufzeitverlängerungen streiten, ist der Ausbaustand der erneuerbaren Energien. Dass der durchaus hoch ist und zukünftig sogar eine Vollversorgung mit Ökostrom ermöglichen kann, belegt eine aktuelle Studie des Bundesumweltamtes. Demnach könnte Deutschland schon bald auf regenerative Energien umsteigen – bis 2050 wäre eine Vollversorgung technisch und ökologisch möglich.  
Sollte die Umstellung auf Ökostrom gelingen, dürften sich die Verbraucher über geringere Nebenkosten freuen. Strom müsste dann nicht mehr aus dem Ausland importiert werden, das Monopol der Energieversorger wäre gebrochen. Um den Ausbau voranzutreiben, müsste in den kommenden Jahren in den Bau von Speichern und Energiegewinnungsanlagen investiert werden. Längere AKW-Zeiten dagegen bremsen Investitionen in erneuerbare Energien.

07.07.2010 - Solarkürzung in Stufen soll Verbraucher entlasten
Der Streit um die Solarstromförderung zwischen Bund und Ländern ist nun offenbar beigelegt: Die Förderung, so heutige Medienberichte, wird zwar in der von Schwarz-Gelb geplanten Höhe gekürzt, allerdings erfolgt die Kürzung in zwei Stufen. In der ersten Stufe fällt die Kürzung rückwirkend zum 01. Juli mit maximal 13 Prozent 3 Prozentpunkte niedriger aus als zunächst gefordert. Ab dem 01. Oktober dieses Jahres sinken die staatlichen Zuschüsse für Solarstrom erneut, dann um drei Prozent.
Bundesumweltminister Röttgen wies in Medienberichten darauf hin, dass eine geringere Solar-Subvention, die in der Regel über den Strompreis verrechnet wird, für viele Verbraucher zu spürbar sinkenden Strompreisen führen dürfte. Bleibt abzuwarten, wie die Versorger reagieren.

01.07.2010 - Auszeit für Elektrogeräte
Wer das sommerliche Wetter für eine kleine Auszeit nutzt oder in den Urlaub fährt sollte vor der Abfahrt die heimischen Elektrogeräte überprüfen. Auszeit statt Standby lautet die Devise - das spart Strom und schont ganz einfach das Portmonee.
Die Verbraucherzentrale Hamburg weist derzeit darauf hin, dass Urlauber überlegen sollten, inwiefern Elektrogeräte in ihrer Abwesenheit tatsächlich im Ruhezustand laufen müssen. Einen Hinweis darauf, dass Geräte nicht vollständig ausgeschaltet sind, geben beispielsweise Leuchtdioden, Uhren oder LED-Anzeigen. Wer seine Geräte vollständig ausschaltet bzw. vom Netz trennt, kann auf diese Weise rund 440 Kilowattstunden pro Jahr sparen – und damit unnötige Kosten von rund 90 Euro im Jahr vermeiden.

29.06.2010 - Deutsche zahlen EU-weit zweithöchsten Strompreis
Luxemburg - Die europäische Statistikbehörde Eurostat hat ermittelt, dass die Deutschen den zweithöchsten Strompreis der gesamten EU zahlen. Lediglich in Dänemark kostet Strom noch mehr. Liegt der durchschnittliche Strompreis in der EU bei 16,5 Cent pro Kilowattstunde, zahlen die deutschen Verbraucher durchschnittlich 22,9 Cent pro Kilowattstunde. Als Hauptgrund für diesen großen Unterschied gilt die hohe steuerliche Belastung des Strompreises in Deutschland. Was jedoch nicht erklärt, warum sich der Strompreis in Deutschland entgegen dem europäischen Trend verhält: Sank der durchschnittliche Preis zwischen Winterhalbjahr 2008 und 2009 EU-weit um rund 1,5 Prozent, stieg der Strompreis in Deutschland im selben Zeitraum um fast 5 Prozent an.

23.06.2010 - Gutachten: Laufzeitverlängerung auch ohne Bundesrat
Berlin – Rupert Scholz (CDU), Rechtswissenschaftler und ehemaliger Minister, kommt in einem neuen Gutachten zu dem Ergebnis, dass der Bundesrat einer Laufzeitverlängerung nicht zustimmen muss. Eine Abstimmung sei nur im Bundestag erforderlich. Scholz komme laut Bild-Zeitung in einem 16 Seiten umfassenden Bericht zu dem Ergebnis, dass ein Gesetzt zur Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke ohne Zustimmung des Bundesrates erlassen werden kann, da dadurch der Aufsichtstätigkeit der Länder keine wesentlich andere Bedeutung verliehen werde.

21.06.2010 - RWE will Strompreise erhöhen
Berlin - Der Energiekonzern RWE plant die Erhöhung seiner Strompreise zum 01. August. Rund 7,3 Prozent mehr sollen die Kunden im Durchschnitt für die Grundversorgung bezahlen. Von der Erhöhung seien mehrere Millionen Haushalte in ganz Deutschland betroffen, pro Haushalt entstehen nach Branchenrechnung Mehrkosten im Wert von rund 60 Euro. Zudem wird davon ausgegangen, dass andere Anbieter mit weiteren Preiserhöhungen nachlegen werden.

18.06.2010 - IEA warnt vor Folgen eines Öl-Bohrverbots
Paris - Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt nach dem Untergang von BP's Deepwater Horizon im Golf von Mexiko vor den mittelfristigen Folgen eines Verbots von Ölbohrungen im Offshore-Bereich. Nach einem Reuters-Bericht würden durch eine solche Maßnahme im Jahr 2015 etwa 800 - 900.000 Barrel Öl pro Tag fehlen. Wenn nur die Projekte im Golf von Mexiko um ein oder zwei Jahre verschoben würden, dann fehlen 100 - 300.000 Barrel pro Tag, sagte IEA's executive director Nobuo Tanaka im Reuters-Interview. Tanaka machte klar, dass eine Reduzierung der Ölproduktion um 1 Mio. Barrel pro Tag auf mittel- und langfristige Sicht einen sehr großen Einfluss auf die Märkte haben würde.