Mit einem Energiesparhaus günstig Leben

                                                                                                                                                                                                                                                                        
Ökohäuser liegen stark im Trend - kein Wunder, bei den stetig steigenden Preisen für Gas und Öl. Auch der Umwelt schonende Aspekt ist für viele Bauherren ausschlaggebend, sich für ein Energiesparhaus zu entscheiden. Energiesparhäuser werden häufig in
Holzbauweise errichtet, da Holzbaustoffe besonders gute Dämm- und Isolierwerte aufweisen. Fazit: Eine ökologische Bauweise senkt den Energieverbrauch deutlich!

Wie ökologisch der jeweilige Haustyp ist, wird am jährlichen Verbrauch der Kilowattstunden pro Quadratmeter (KWh/m²a) gemessen. Die Häuser werden, je nach Heizwärmebedarf, in unterschiedliche Kategorien gegliedert:

Bei einem Passivhaus liegt der Bedarf an Heizenergie unter 15 KWh/m²a, bei einem Drei-Liter-Haus unter 40 KWh/m²a und bei einem Niedrigenergiehaus unter 80 KWh/m²a. Bei herkömmlichen Häusern ist der Wärmebedarf und somit der Energieverbrauch am größten - je nach Dämmung liegt dieser bei zwischen 80 und 300 KWh/m²a.

Die Energie sparenden Häuser besitzen nicht nur eine moderne Haustechnik, sondern sind auch architektonisch ausgeklügelt. So sind Räume, in denen man sich viel aufhält, mit möglichst großen Fensterflächen nach Süden gerichtet. Die Fenster wiederum sind mehrfach verglast und gut isoliert. Dach, Wände und Bodenplatte bzw. Kellerdecke sind mit ausreichend starken Schichten von Dämmmaterial versehen, für die Warmwasserbereitung sorgt eine Solaranlage. Eine kontrollierte Lüftungsanlage rundet das umweltbewusste Ökohaus ab. Ein Passivhaus kann aufgrund seiner hervorragenden Wärmedämmung sogar fast ausschließlich durch die Sonne geheizt werden.




Mit dem Neubau eines Gebäudes werden die Weichen für den Energieverbrauch über viele Jahe gestellt. Daher lohnt sich eine energieeffiziente Bauweise, da so die Auswirkungen auf die Umwelt starkt verringert werden können.
Es folgt eine Auflistung, die eine Orientierung über die Besonderheiten der bedeutendsten Häusertypen geben soll:

Passivhaus


Temperaturen werden ohne großen Energieaufwand und ohne aktive Nutzung von Sonnenergie das ganze Jahr über erzeugt. Doch die Standards für ein Passivhaus sind nicht leicht zu erreichen. Heizwärmebedarf, Luftdichtheit und ähliche Faktoren müssen nachgewiesen werden.   

Drei-Liter-Haus


Darunter ist ein Gebäude zu verstehen, bei dem der Energiebedarf pro Quadratmeter und pro Jahr bei weniger als 34 Kilowattstunden liegt. Diese Zahl entspricht ungefähr dem Energiegehalt von drei Litern Heizöl.

Allergiker-Haus


Leidet der zukünftige Hausbesitzer oder Mieter unter Allergien, beispielsweise gegen bestimmte Baustoffe oder Blütenpollen, so kann dem durch eine entsprechende Baumaßnahme abhilfe geschafft werden. Durch die Installation von Lüftungsanlagen, den richtigen Baustoffen oder Pollenfilter, ist ein sorgenfreies Wohnen gewährleistet.

Barrierefreies Haus


Ein Barrierefreies Gebäude ist so konzipiert, dass jeder Ort des Hauses von jedem Menschen, besonders aber Bewohner mit körperlichen Einschränkungen leicht und ohne fremde Hilfe erreichbar ist. Des weiteren ist darunter zu verstehen, dass alle Einrichtungen, sprich das gesamte Wohnungsumfeld selbstständig genutzt werden können.

KfW40- und KfW60-Häuser


Die Kreditanstalt für Wiederaufbau unterstützt Neubauer bei der Errichtung von  energieeffizienten Häusern.  Die Bezeichnungen KfW40/KfW60 bezeichnen den Jahresprimärenergiebedarf in Kilowattstunden pro Quadratmeter.  Dieser Themenschwerpunkt wird im folgenden Artikel genauer erläutert.


 

Förderung für ökologisches Bauen

Die Kreditbank für Wiederaufbau bietet gute Konditionen für Energiesparhäuser und macht dadurch einen Schritt in Richtung Umweltschutz.

Seit mehr als einem Jahrzehnt offeriert die staatliche Förderbank KfW Eigenbau-Interessierten und Wohnungskäufern zinsgünstige Darlehen.
Zu Beginn des nächsten Jahres wird eine Zinsbindung von 15 Jahren angeboten. Immer mehr Immobilienkäufer entscheiden sich für diese derzeit äußerst günstige Frist. Nominale Zinsden liegen bei einer Laufzeit von fünf Jahren momentan bei 4,65 Prozent, eine zehnjährige Geltungsdauer bei 4,85 Prozent, die ersten fünf Jahre sind zinsfrei.

Ab Februar 2008 werden seitens der KfW die Laufzeitenstruktur verändert. Eine Wahl der Laufzeiten im Fünf-Jahres-Abständen zwischen fünf und 35 Jahren ist dann möglich. Bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten, bei einer Grenze von 100.000 Euro, sind realisierbar. Das neu eingeführte Programm „Ökologisch Bauen“ fördert den Bau von Energiespar- und Passivhäusern. Bei einem Zinssatz von 2,5 Prozent können bis zu 50.000 Euro ausgezahlt werden. Zusätzlich finanziert die KfW noch umweltschonende Heizungstechnik und trägt dadurch zur Erhaltung der Umwelt bei.



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