
Die "Neonröhre" , oder besser die Leuchtstoffröhre, ist eigentlich die älteste Energiesparlampe. Sie war und ist immer noch ungeliebt, weil ihr Licht von einer gewissen klinischen Kälte ist, und unter ihrem Licht vieles nicht so angenehm erscheint wie bei einer "normalen" Glühbirne. Diese Argumente kann man heute nicht mehr so stehen lassen. Inzwischen werden von dem größten deutschen Leuchtstoffröhrenhersteller verschiedenen Weißtönen von "Warm White" (mit leicht gelblichen Lichtanteilen) über White zu sehr strahlendem "Skywhite" (mit bläulichen Farbanteilen). Durch diese Farbnuancen ist die Leuchtstoffröhre fast schon salonfähig geworden. Auf jeden Fall ist die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten um einiges größer geworden.
Die Leuchtstoffröhre ist eine Niederdruck-Gasentladungslampe, die innen mit einem fluoreszierenden Leuchtstoff beschichtet ist. Als Gasfüllung dient Quecksilberdampf (Emission von Ultraviolettstrahlung) und zusätzlich meist Argon. Die Ultraviolettstrahlung wird von der Leuchtstoff-Beschichtung in sichtbares Licht umgewandelt.
Die Effizienz der Leuchtstoffröhre

Der etwa 4-fach bis 6-fach höheren Lichtausbeute der Leuchtstoffröhre gegenüber der Glühlampe steht ein erheblich höherer Anschaffungspreis gegenüber. Der Vergleich lässt sich besonders gut bei Energiesparlampen anstellen, die direkt in eine Glühlampenfassung hineingeschraubt werden können. Dabei kann für gleichen Lichtstrom eine 60 Watt Glühbirne durch eine 12 Watt Energiesparlampe ersetzt werden. Während der Anschaffungspreis für eine Glühbirne bei unter 1 Euro liegt, muss man für die Energiesparlampe ca. 1,50 - 5,00 Euro ausgeben.