"Wenn Sie zwölf Gedecke mit der Hand abwaschen, kostet Sie das 55 Cent. Spülen Sie diese zwölf Gedecke in einer modernen Spülmaschine, kostet Sie das nur noch 24 Cent", erklären Experten und verweisen die Theorie, der Abwasch mit der Hand sei billiger, ins Reich der Fabel. Zudem braucht eine voll beladene große Spülmaschine weniger Energie als eine kleine.
Als weitere Stromfresser gelten Geschirrspüler, die eigentlich aus keinem Haushalt mehr wegzudenken sind. Um hier Einsparungen vorzunehmen, empfiehlt es sich beispielsweise stark verschmutztes Geschirr sowie Töpfe und Pfannen mit der Hand zu spülen. Zudem sollte der Geschirrspüler nur benutzt werden, wenn das Fassungsvermögen ausgereizt ist.
Vermeiden Sie Vorspülen unter fließendem warmem oder kaltem Wasser. Sammeln Sie das gebrauchte Geschirr in der Geschirrspülmaschine. Schließen Sie dabei immer die Tür, damit die Essensreste nicht antrocknen. Spülen Sie nur, wenn die Geschirrspülmaschine voll beladen ist.
Dosieren Sie das Reinigungsmittel sparsam nach Herstellerangabe: So viel wie nötig, so wenig wie möglich! Bei Unterdosierung entstehen Ablagerungen am Geschirr und am Gerät, die das Spülergebnis und die Funktion der Geschirrspülmaschine beeinträchtigen. Wählen Sie das Spülprogramm nach Geschirrart und Verschmutzung: Normalprogramm für normal verschmutztes Geschirr, Sparprogramm für leicht verschmutztes Geschirr. Auf Klarspüler können Sie verzichten, das Geschirr wird auch so trocken. Sie müssen entscheiden, ob Sie eventuell auftretende Kalkflecken auf dem Geschirr akzeptieren und eine längere Trocknungsdauer in Kauf nehmen.

Der eingebaute Wasserenthärter sorgt in Verbindung mit dem Regeneriersalz dafür, daß sich keine Kalkrückstände auf dem Geschirr bilden. Nicht immer
ist Salz erforderlich: Bei Härtebereich 1 kann es entfallen, bei Härtebereich 2 müssen Sie entscheiden, ob das Spülergebnis ohne Salz Ihren Anforderungen entspricht Bei Härtebereich 3 und 4 ist Salz unbedingt erforderlich.
Stellen Sie die Geschirrspülmaschine auf den Härtebereich des Wassers in Ihrem Wohngebiet und nach den Angaben in der Gebrauchsanweisung ein. Die Wasserhärte erfahren Sie beim Wasserwerk. Die Verbrauchswerte für Betriebsmittel wurden in den letzten Jahren erheblich verringert.
