Elektro Auto News


Zwei Herzen schlagen in meiner Brust
"twinDrive"
das neue Antriebskonzept des Volkswagen Konzerns

Beim elektrischen Fahren setzt Volkswagen auf ein völlig neues Antriebskonzept, das "twinDrive" genannt wird. Wie schon die englische Bezeichnung sagt ein Fahrzeug mit zwei Antriebsherzen, ein Verbrennungs und drei Elektromotoren. Die Energiespeicher für die Elektromotoren können an der Steckdose in 3 - 4 Stunden aufgeladen werden.
VW hat auf der Basis von Kundendaten ermittelt, daß 80% aller Fahrten bis max. 50 km weit sind, und genau auf diese Entfernung ist der Elektroantrieb des VW "twinDrive" ausgerichtet. Nach diesen 50 km muß der Energiespeicher des Eleltroantriebs an der Steckdose neu aufgeladen werden. Also ist dieses Fahrzeug ein "Plug-in Hybrid", der aber auch wie andere Hybrid-Fahrzeuge die Bremsenergie in elektrische Ladungsenergie umwandeln und speichern kann.
Der Antrieb des Fahrzeugs besteht aus drei Elektromotoren und einem Verbrennungsmotore. Zwei der drei Elektromotoren sitzen in den Radnaben der Hinterräder und treiben diese direkt an, während der dritte Motor die Vorderräder über das Getriebe antreibt. Diese drei Elektromotoren haben eine beachtliche Gesammt- leistung von 120 PS.
Der Verbrennungsmotor soll für Autobahn und Überlandfahrten genutzt werden und hat eine Reichweite von fünfhundert bis achthundert Kilometern, abhängig von der Motorisierung. Es ist davon auszugehen das VW den "Bluemotion" Verbrennungsmotor einsetzen wird, der mit synthetischen Kraftstoff
SunFuel® genannt, angetrieben werden soll.
Januar 2009


DAIMLER - EVONIK  Joint Venture

Nachdem einige andere Konzerne vorgemacht haben wie nützlich ein Bündniss zwischen Fahrzeug-und Energiespeicher Industrie sein kann, haben sich zwei Große dieser Geschäftsfelder zusammen getan und ein Joint Venture gegründet um die Entwicklung praxisgerechter Lithium-Ionen-Akkus für Elektro PKWs vorran zutreiben. Endlich hat man erkannt wie wichtig es ist diesen Zukunftsmarkt zu erobern und technologisch mit an der Spitze zu sein.
Man darf gespannt sein was dieses Joint Venture hervorbringen wird. Mit Sicherheit wird von zwei so großen Unternehmen eine technische Glanzleistung zu erwarten sein, und das ist Angesichts der zu erwartenden Klimascenarien dringend notwendig. Daimler Benz istbekannter Weise schon länger mit der Entwicklung alternativer Antriebe beschäftigt. Das erste Modell der A-Klasse war mit einem Hohlraum unter der Fahrgastzelle zur Aufnahme einer Brennstoffzelle konstruiert, und es ist Daimler auch gelungen im Laufe der letzten 10 Jahre die Brennstoffzelle von der Größe eines Kleinbusses auf die Größe, die notwendig ist um in den Hohlraum der A-Klasse zu passen, zu verkleinern.
Also das Wissen und Können einen großen Schritt nach vorn zu machen ist vorhanden, und auch die finanziellen Mittel sind bei diesen beiden Großen mit Sicherheit kein Problem. Hoffentlich wird der smart EV bald über unsere Straßen rollen, sodaß Autofahren seine Negativen Seiteneffekte los wird.
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Dezember 2008


DER SOLARCARPORT - Schutz für Umwelt und PKW

Wieso Schutz für die Umwelt werden jetzt viele Leser sich Fragen. Jedes Kilowatt erzeugter Solarstrom ist ein Beitrag zum Schutz der Umwelt. Ganz gleich ob die Energie in das Stromnetz eingespeist wird oder direkt genutzt wird, um z.B. einen elektrischen PKW oder auch einen Elektroroller aufzuladen. Auf jeden Fall eine kluge Investition in die für die nähere Zukunft. Der Elektro-PKW kündigt sich an, in 2 - 3 Jahren werden die ersten Modelle auf der Straße sein.
Wer dann, so es räumlich und technisch möglich ist, einen Solarcarport hat, kann einen Teil der Energie die er für seinen PKW braucht, selbst erzeugen. Tagsüber, wenn das Fahrzeug genutzt wird kann man den Strom in das öffentliche Netz einspeisen, um dann Nachts das Fahrzeug mit Strom aus dem Netz aufzuladen. Sollten die Batterien eines Tages von sehr geringen Ausmaß und auch wesentlich leichter als heute sein, könnte man mit einem zweiten Batteriesatz noch mehr flexibilität erreichen.
Viele Unternehmen haben Parkplatzflächen die auch gut geeignet wären um mit Solardächern überdacht zu werden, damit könnte ein großer Beitrag zum Klimaschutz europaweit geleistet werden. Leider werden die Möglichkeiten den Verbrauch fossiler Energie zu mindern und langsam aber beständig immer mehr erneuerbare Energien einzusetzen, nicht konsequent genutzt.
Jeder der die Möglichkeit hat geeignete Dachflächen zu "solarisieren", oder wer neu baut ganz gleich ob Eigenheim oder auch nur eine Garage sollte über den Einsatz von Sonnenpanellen nachdenken.
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Dezember 2008


MINI E - Minimalismus mal anders

Auch in der BMW Group ist inzwischen die Bestrebung erwacht, etwas gegen die Veränderung des Klimas zu tun und das Autofahren von der Abhängigkeit zu fossilen Energien zu befreien. Der Erste leider etwas zaghafte Schritt für einen so potenten Hightech -Automobilkonzern ist eine Versuchsreihe unter alltäglichen Bedingungen mit 500 Fahrzeugen vom Typ MINI E. Dieser Feldversuch wird in den USA in den drei Ballungsräumen, Großraum New York City, New Jersey und im Großraum von L.A.  durchgeführt.
Bei dem MINI E handelt es sich um ein zweisitziges Fahrzeug das komplett elektrisch angetrieben wird. Die Lithiu-Ionen Energiequelle ist zur Zeit noch so großvolumig das die hinteren Sitzplätze und ein Teil des Kofferraums nichr genutzt werden können. Die Reichweite des Fahrzeugs beträgt ca. 250 km unter Laborbedingungen, in der alltäglichen Praxis werden es ca. 160 - 190 km pro Ladung sein. Die Entwickler des Fahrzeugs gehen davon aus das Menschen die in Ballungsräumen leben ca. 95 km täglich mit dem PKW zurücklegen. Die Ladezeit der Energiequelle beträgt ca. 3 Stunden, so daß man, hat man die technischen Vorausetzungen geschaffen, auch während der Arbeitszeit für Energienachschub sorgen kann.
Die Straßenlage ist optimal, 50:50 ist die Gewichtsverteilung, was an der in der Mitte des Fahrzeugs positionierten Energiequelle liegt. Ein sportlich straff abgestimmtes Fahrwerk sorgt weiterhin für das besondere Fahrvergnügen das man vom MINI kennt. Auch die Fahrleistungen können sich sehen lassen, 150 kW Leistung, von 0 auf 100 km/h in 8,5 sek. und 152 km/h Höchstgeschwindigkeit, sind nicht von schlechten Eltern.
Hoffentlich entwickelt sich die Technologie der Lithium-Ionen-Energiequelle schnell weiter, daß der Aktionsradius wesentlich größer wird und die Energiequelle wesentlich weniger Raum beansprucht. Erfreulich das im Hause BMW dieses Pilotprojekt gestartet wurde, hoffentlich entwickelt die BMW Group bald ein Fahrzeug das noch mehr auf die neuen Antriebskonzepte zugeschnitten ist, so daß der Raum der jetzt durch die Energiequelle beansprucht wird zwei weiteren Personen Platz bietet und statt einem Motor vier Radnabenmotoren nutzt. Auf jeden Fall ist damit wieder ein positiver Schritt nach vorn getan worden, der Hoffnung macht, daß der Individualverkehr sich bald umweltfreundlicher und ökonomischer gestalten wird. Gutes Gelingen. 
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Dezember 2008



Erste 100-Kilowatt-Pilotanlage zur Produktion von Wasserstoff in Betrieb

Auf der spanischen Plataforma Solar de Almeria (PSA) wurde das Projekt Hydrosol II, zur Erzeugung von Wasserstoff mit drehbaren Brennspiegeln, die das eingefangene Licht auf einen zentralen Solar-Receiver lenken, durch die DLR eingeweiht. Die Anlage funktioniert mit einem neuartigen Solarreaktor zur solaren, thermo-chemischen Wasserspaltung. Dieser Reaktor erzeugt mit Hilfe von Sonnenenergie Wasserstoff ohne das zuvor elektrische Energie erzeugt werden muß. Eine konzentrierte Solarstrahlung erzeugt in dem Reaktor Temperaturen von ca. 800 - 1200 Grad Celsius. Der Wasserstoff wird bei diesen Temperaturen aus dem Wasser durch einen thermo-chemischen Prozess extrahiert.
Diese Technologie ist von allergrößter Wichtigkeit, auf diese Weise wird in der nicht all zu fernen Zukunft die Möglichkeit bestehen ohne den Einsatz von fossilen Energieträgern, diesen ausgezeichneten Energieträger, der eine hohen Energiedichte hat, auf den Markt zu bringen. Im Vordergrund der Forschungs und Erprobungsarbeiten steht die Optimierung der Betriebsbedingungen und die Effizienz der Anlage.
Besonders für die Antriebstechnologie der Zukunft ist dies ein guter Schritt nach vorn. Ganz gleich ob mit einem auf Wasserstoffverbrennung umkonstruierten Ottomotor oder mit einer Brennstoffzelle, diese Technologie könnte einen großen Schritt zur Reduzierung von CO2 bedeuten. Die in Almeria existierende Anlage ist modular aufgebaut und kann so weiter hochskaliert werden, bis in den Megawatt-Bereich.
Zur Zeit wird noch sehr intensiv an der Optimierung der Brennspiegel, es wird nach dem besten Materiall für die Oberfläche die das Sonnenlicht reflektiert, geforscht. 
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November 2008



Mit Nordseewind Autofahren

Auch in Dänemark will das Project Better Place eine Infrastruktur zum Aufladen und Austauschen von Autoakkus aufbauen. Es sollen 125 Stationen entstehen an denen vollautomatisch die leeren Akkus aus dem Fahrzeug entfernt werden und durch aufgeladene Akkus ersetzt werden, dieser Vorgang soll nicht viel länger als volltanken dauern.
Dänemark hat auf Grund seiner langen Küstenlinie ideale Bedingungen um Windenergie zu ernten, die auch schon mit großen Offshore Windparks genutzt werden, und kann diese mit Nachhaltigkeit gewonnene Energie auch zum Aufladen der Fahrzeugakkus zu nutzen.
Die Fahrzeuge sollen wie in Israel zu einem subventionierten Preis, ähnlich wie bei Handys verkauft werden, und der Nutzer muß einen Servicevertrag  abschließen der über die gefahrenen Kilometer abgerechnet werden soll. Dadurch ist der Nutzer auch von dem Problem der Akkupflege befreit und braucht sich keine Gedanken über den Austauschvorgang machen, technisch wie auch im Falle er einen fast neuen Akku gegen einen länger genutzten Akku getauscht bekommt.
Hoffentlich werden die Autofahrer diese Möglichkeit mehr für die Umwelt zu tun annehemen und sodaß dieses Projekt auch finanziell ein Erfolg wird. Das würde einer weiteren Verbreitung dieser Technologie großen Schwung geben.Shai Agassi der Gründer von "Project Better Place" will gemeinsam mit dem dänischen Energiekonzern "Dong Energy" dieses Prrojekt verwirklichen.
April 2008

 
VW Golf mit Hybridantrieb

Auch VW hat sich endlich entschlossen wieder ein wirklich umweltfreundliches Auto zur Marktreife zu entwickeln. Nach dem Lupo 3L, der ja bekanntlich sehr gute Umweltwerte hatte (3 Liter Diesel auf 100km / 81 Gramm CO2 pro km). Auf dem Genfer Autosalon wurde ein Golf V mit Diesel Hybridantrieb vorgestellt, der nur 3,4 Liter Diesel verbrauchen soll und weniger als 90 Gramm CO2 pro km ausstößt und somit die sehr strenge Euro 5 Norm erfüllt.
Das Fahrzeug wird von einem Dreizylinder-TDI mit Common-Rail-Einspritzung, 1,2 Liter Hubraum und 75 PS, sowie einem Elektromotor mit 27 PS angetrieben. Geschaltet wird mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Der Elektromotor ist gleichzeitig Antrieb, Lichtmaschine und Anlasser. Sowie das Fahrzeug keinen Vorschub entwickelt, wird die verbleibende Schubenergie in einer NMH-Batterie gespeichert
, ebenso die Rückgewinnung der Bremsenergie. Eine Start-Stop-Automatik trägt ebenfalls zum sparsamen Betrieb dieses Fahrzeugs bei. Beim Fahrzeuggewicht wurden keine besonderen Maßnahmen getroffen, aber die Aerodynamik ist nochmal im Vergleich zum normalen Golf V überarbeitet worden. Äußerlich ähnelt er dem Golf GTI Edition 30 der ja wesentlich windschlüpfiger ist, als der normale Golf V. Bei der Verwendung von Materialien im Innenraumbereich wurde laut VW auch großer Wert auf die Nachhaltigkeit des Materials gelegt. Leider werden noch viel zu wenige Fahrzeugteile auf diese, die Nachhaltigkeit berücksichtigende, Weise hergestellt.
Da VW schon wieder einen Modellwechsel plant, ist zu erwarten das ein Golf Hybrid erst mit erscheinen der Modellreihe Golf VI auf den Markt kommen wird.       
März 2008



Man darf auch mal träumen!

Morgan Lifecar, "der Traum vom Autofahren in der Zukunft" ! Eine Studie des Sportwagenherstellers Morgan kursiert derzeit in allen Medien, die über den Automobilssalon in Genf berichten. Bei der doch sehr gelungenen Form und dem styligen Finish der Aluminiumkarosserie, verwundert es nicht, diesem Auto auf vielen Webseiten wie auch in vielen Zeitungsberichten, zu begegnen. Traumhaft würde auch der Preis sein, sollte dieses Fahrzeug tatsächlich mal in Serie gebaut werden.
Das Fahrzeug ist nach Leichtbauweise konstruiert, um Reichweite und Geschwindigkeit in einen akzeptablen Bereich zubringen. Das Fahrzeug soll bis ca. 140kmh schnell sein und eine Reichweite von über 300 km haben. Die Antriebstechnik die Morgan für das Lifecar vorgesehen hat ist keine Revolution, aber gehört mit zum Feinsten was mit Strom angetriebene Fahrzeuge z.Z. bieten können. Alle vier Räder werden mit je einem elektrischen Radnabenmotor angetrieben, die dazu benötigte Energie wird an Bord durch eine Brennstoffzelle die mit Wasserstoff arbeitet, erzeugt und in Akkus geladen. Auch die Bremsenergie des Fahrzeugs wird als elektrische Ladung in die Akkus zurückgeführt. Die Akkus können im Bedarfsfall die zur Beschleunigung notwendige Energie, sofort als Spitzenleistung abgeben.
Die Brennstoffzelle erzeugt die elektrische Energie mit Wasserstoff mit Hilfe der PEM-Technik (Protonen Austausch Membrane) und bleibt dabei im Niedrigtemperaturbereich, ca. 60°- 80°C. Die Brennstoffzelle kann 22 Kw erzeugen und hat dabei einen Wirkungsgrad von 45%, damit ist er höher als bei einem Verbrennungsmotor. Die einzige Spur die dieses Fahrzeug im Fahrbetrieb hinterläßt ist Wasserdampf. Dieses Fahrzeug bräuchte idealerweise eine eigene Wasserstoffquelle. Mit Hilfe der Sonne, einer Photovoltaikanlage und einem Elektrolysegerät, ließe sich der Wasserstoff erzeugen. Technologisch läßt sich so ein Projekt realisieren, ist aber noch jenseits von Gut und Böse, wenn es um die Finanzierung geht.
März 2008


Toshiba stellt vor: Spezial Akku für Maschinen und Fahrzeuge

Toshiba wird in diesen Tagen einen neuartigen Lithium-Ionen-Akku auf dem Markt einführen. Dieser soll besonders langlebig sein und kann sehr schnell geladen werden. Diese neuen Akkus sind nicht für Handys, Notebooks und andere Kleinelektronik gedacht, sondern für Maschinen, Fahrzeuge aller Art und auch Hybrid PKWs.
Diese neuen Akkus werden von Toshiba "Super Charge ion Battery" oder kurz "SCiB" genannt. Temperatur und Spannung werden in diesen Zellen durch Elektroden aus einem neuen noch geheimen Material überwacht und auf Grund dieser besonderen Elektroden lassen sich die Akkus erheblich schneller laden. Die Stärke des Ladestroms kann bis zu 50 Ampere betragen, so können 90% der Ladung in 5 Minuten erreicht werden.
Die Energiedichte der SCiBs liegt dabei, laut Toshiba, noch über der von herkömmlichen Kondensatoren, zudem sollen die neuen Akkus besonders lange halten. Erst nach 3.000 Ladezyklen verlieren die SCiBs 10 Prozent ihrer Kapazität und funktionieren auch noch bei Temperaturen unter minus 30 Grad Celsius und das ohne Schaden zu nehmen.
Eine einzelne SCiB-Zelle von 150 Gramm erreicht eine Spannung von 2,4 Volt bei 4,2 Ampere-Stunden, Toshiba verbaut diese Zellen auch zu zehn Stück in einem Modul mit 2 Kilogramm, in dem die Parameter der einzelnen Zellen gemeinsam überwacht werden. Dadurch sollen Überhitzung und Kurzschluss schnell erkannt werden, noch bevor der Rest des Gerätes Schaden nimmt.
Toshiba will die SCiB in diesen Tagen in großen Stückzahlen ausliefern. Die SCiBs sollen bei Gabelstaplern und Nutzfahrzeugen, die in geschlossenen Räumen gefahren werden, aber auch für elektrischen Fahrrädern, elektrischen Motorrollern, Elektroautos und Hybrid PKWs genutzt werden.
März 2008



500.000 Ladestationen für Elektro PKWs in Israel - Projekt "ein besserer Platz"

Der IT-Experte und SAP Veteran Shai Agassi plant bis zum Jahr 2011 Israel mit einem Netz von 125 Stationen, Waschstrassen ähnlich, an denen die Akkus für Elektroautos vollautomatisch ausgetauscht werden können, zu überziehen. Das Austauschen der Akkus ist erforderlich, da die Ladezeiten viel zu lange wären und damit die Effizienz des Sytems nicht zum Tragen käme, besonders wenn eine Fahrt über die Reichweite der Akkus hinausgehen soll. Aber auch Parkuhren ähnliche Stationen, an den die Akkus bei einer längeren Standzeit oder in der Nacht, aufgeladen werden könnnen sind geplant, um vom billigen Nachtstrom zu profitieren. Die Reichweite einer Ladung soll bei ca. 190 km liegen, abhängig von der Fahrweise. Es wird davon ausgegangen, dass die neuen Lithium-Ionen Akkus mehr als 1.500 mal aufgeladen werden können, was eine Lebensdauer von ca. 240.000 km bedeutet.
Hierzu hat er "Project Better Place" gegründet und will mit Unterstützung der israelischen Regierung eine Infrastruktur für Elektroautos aufbauen. Zur ausreichenden Energieversorgung sollen zwei Solarkraftwerke in der Negev-Wüste gebaut werden. Ein großes Projekt für das kleine Land Israel, auf jeden Fall sind die geographischen Voraussetzungen ideal für solch ein anspruchsvolles Projekt. Das Land ist nicht zu groß, daher ist die Länge der Fahrstrecken ideal zur Nutzung von Elektroautos. Keine größere Stadt ist mehr als 80 - 120 km von der nächsten entfernt. Israel wird so zu einem großen Labor in dem der erste großangelegte Feldversuch für Elektroautos plus der dazugehörigen Infastrukktur, gemacht wird. Neben der Hilfe zur Errichtung einer funktionierenden Infrastruktur, werden die Verbraucher durch Steuerfreiheit für Elektroautos unterstützt
Angedacht ist dieses Projekt ebenfalls auch auf andere Länder, die von der Fläche ähnlich groß sind wie Israel und auch Ballungsräume wie Berlin, London, Paris, Los Angeles, New York und auch Singapur. London ist auf jeden Fall sehr interessant, da man dort ja bekannter Weise eine Gebühr zahlen muß, will man in die Innenstadt einfahren. Elektroautos sollen von dieser Gebühr befreit sein.
Auch andere in die Zukunft weisende Pläne, sind bereits in der Schublade dieses Projekt auf China auszuweiten. Das ist in der Zukunft auf jeden Fall einer der größten Märkte überhaupt.
Agassi selbst nennt es Israels "Apollo-Projekt", das mit dem selben Konzept wie die Mobilfunkbranche funktionieren soll. Man bezahlt für Strom und Batterieservice und erhält das Gerät, in diesem Fall das Elektroauto, kostenfrei oder gegen eine sehr geringe Zuzahlung. Bezahlt wird elektronisch beim Nachladen der benötigten Energie mit einer Chipkarte oder über das Handy. Wieviel der gefahrene Kilometer den Verbraucher kosten wird ist noch nicht geklärt.
Die Fahrzeuge sollen von Renault-Nissan gebaut werden.
Es gibt Stimmen die diesem Projekt, wegen der noch nicht ausgereiften Batterietechnologie, den großen Absturz voraussagen, aber auch andere, die auf Grund der großen Dynamik bei der Verbesserung von Stromspeichertechnologien dem Projekt große Chancen geben. Auf jeden Fall wird Indiens und Chinas Energiehunger das Seinige dazutun, die Entwicklung voran zutreiben. Auch wird Israel eine Unabhängigkeit vom Rohölmarkt aus strategischen Gründen mehr als andere Nationen anstreben und hat auch daher ein sehr großes Interesse diese Entwicklung voran zutreiben. Der israelische Präsident S.Peres sagte: "Die Saudis haben keine Kontrolle über die Sonne", vielleicht sollten wir den Satz hier in Europa weiterdenken: "Russland, Iran und Saudi-Arabien haben keine Kontrolle über den Wind und die Sonne". Bei der Preisentwicklung und auch der Verfügbarkeit von Rohöl in den nächsten Jahrzehnten, ist es nicht zu früh einen "Großversuch" so schnell wie möglich zu starten. www.betterplace.com
Februar 2008



Electric London City

London könnte bald zu einem großen Versuchsgelände für Elektromobile werden. London City kommt allen Nutzern von
Elektromobilen sehr großzügig entgegen. Es werden keine Straßenverkehrssteuern erhoben. Für alle die mit einem Elektromobilen in die Londoner Innenstadt fahren, fällt die ja allgemein bekannter und auch sehr teure Cty Maut weg und es werden sehr viele Parkplätze eingerichtet auf denen  Elektromobile unentgeltlich parken dürfen.
Hoffentlich wird das viele Menschen dazu bewegen sich für eines der bereits auf dem Markt vorhandenen Fahrzeuge zu interessieren, auch wenn einige der bisher angebotenen Fahrzeuge eine Karosserieform haben die für besonders große Autoestheten noch etwas gewöhnungsbedürftig ist. Aber die Ersparniss an Barem, wie auch die Schonung der Umwelt sollte es uns wert sein, wenn möglich auf einen
Elektromobilen umzusteigen. Anwohner, Fußgänger und Fahrradfahrer dürften ganz besonders über weniger Lärmbelastung und die bessere Luft erfreut sein. Letztendlich kommt dieser Anstieg an Lebensqualität jedem der sich in der Innenstadt aufhält zu gute kommen. Der NICE Mega City ist ein weiteres Fahrzeug das in Großbritannien erhältlich ist, es soll möglich sein mit diesem Fahrzeug bis zu 9000 € im Jahr zu sparen, vorausgesetzt man fährt zur Arbeit nach London City mit dem PKW. Alleine  die City Maut kostet täglich rund 10 € und das ist ein Batzen Geld den man spart.
Februar 2008


Das smart EV Projekt

In London wird Mercedes-Benz ein Versuchsprojekt mit dem "smart ev", einem Elektrosmart, starten. Einige große Firmen werden eine größere Anzahl von smart ev's in ihre Firmenflotten aufnehmen. Man kann das ganze als einen Großversuch bewerten, da das Fahrzeug für Privatleute noch nicht zur Verfügung steht, heißt, es kann weder gekauft noch geleast werden. Schade dass dieses Projekt bisher an Deutschland vorbei geht, es gäbe sehr viele Nutzungsbereiche, gerade in der Großstadt, für die ein solches Fahrzeug ideal wäre. Behörden wie auch Unternehmen könnten einen Großteil ihrer kurzen Fahrstrecken mit einem Elektroauto erledigen. Die Lärmemissionen und der unmittelbare Schadstoffausstoß würden radikal abgesenkt, was auch eine gewisse Verbesserung der Lebensqualität erbringen würde. Es müssen ganz einfach mehr Anschübe von Politik und Wirtschaft erfolgen, um Projekte wie "smart ev" umsetzbar zu machen. Unsere Politiker sollten sich unbedingt mehr Gedanken über das Schaffen von Anreizen machen, wie z.B. Steuerbefreiung für all die Autofahrer, die auf ihre Großraumfahrzeuge verzichten und auf ein kompaktes Elektroauto umsteigen. Der Staat könnte auch beim Aufbau einer erforderlichen Infrastruktur zum Energienachladen Unterstützung geben. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Idee der Stadt Marburg, auf jedes Dach Solarkollektoren anzubringen noch interessanter, so könnte man den Anteil der mit echtem Ökostrom fahrenden PKWs Schritt für Schritt erhöhen. Bis es soweit ist müssen wohl noch viele Hindernisse beim Bürger beseitigt werden und unsere Politiker noch viel konsequenter die Zukunft planen.
Januar 2008