Aktuelle Solarstrom News & Neuigkeiten

Die Technologie und der Markt für Solarmodule ist in permanenter Bewegung nach vorn. Gerade Deutschland gehört mit zu den führenden Nationen auf  diesem Gebiet. Da die technologische Entwicklung wie auch die kommerzielle Verbreitung eine hervorragende Dynamik entwickelt haben, möchten wir Ihnen die wichtigsten Neuigkeiten zur Technologie wie auch neue Projekte von Großanlagen und was uns besonders am Herzen liegt, für den Eigenheimbesitzer interessante neue Photovoltaikanlagen vorstellen. Die Neuigkeiten die wir Ihnen auf dieser Seite vorstellen werden uns von  verschiedenen Herstellern freundlicherweise zur Verfügung gestellt. So können Sie sich mit einem Mausklick auf die Herstellerseite begeben die Sie am meisten interessiert  um sich noch detailierter zu informieren.



Weltrekord: 41,1% Wirkungsgrad für Mehrfachsolarzellen am
Fraunhofer ISE

Forscher am Fraunhofer-Institut für Solar Energiesysteme ISE haben für die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom erstmals einen Wirkungsgrad von 41,1% erzielt. Hierzu wurde das Sonnenlicht 454-fach auf eine 5 mm2 kleine, sogenannte Mehrfachsolarzelle aus den III-V-HalbleiternGaInP/GaInAs/Ge (Gallium-Indium-Phosphid/Gallium-Indium-Arsenid/Germanium) konzentriert.

Am Fraunhofer ISE werden seit 1999 so genannte
metamorphe Mehrfachsolarzellen, eine spezielle Art der Solarzellen aus III-V-Halbleiterkombinationen, entwickelt. Es handelt sich dabei um Zellen aus Ga0.35In0.65P/Ga0.83In0.17As auf GaAs- oder Ge-Substraten. Diese Materialien sind besonders optimal für die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom geeignet, sie lassen sich aber nur mit Hilfe eines Tricks – des metamorphen Wachstums – miteinander kombinieren. Der Grund ist, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Mehrfachsolarzellen ihre Struktur so beschaffen ist, dass die Halbleiter nicht denselben Abstand der Atome im Kristall, die sogenannte Gitterkonstante, besitzen. Dies erschwert das Wachstum von III-V Halbleiterschichten mit hoher Kristallqualität, da sich an den Übergängen von Materialien mit unterschiedlicher Gitterkonstante Spannung bildet, die zur Ausbildung von Versetzungen und anderen Kristalldefekten führt. Den Forschern am Fraunhofer ISE ist es jetzt gelungen, dieses Hindernis zu überwinden. Sie konnten die Defekte in
einem Bereich der Solarzelle lokalisieren, der nicht elektrisch aktiv ist. So bleiben die aktiven Bereiche der Solarzelle weitgehend defektfrei - eine Voraussetzung für das Erreichen höchster Wirkungsgrade. Prof. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer ISE, meint dazu: »Dies ist ein besonders gutes Beispiel dafür, wie die Kontrolle von Kristalldefekten in Halbleitern zu einem Durchbruch in der Technologie führt.«

Dieses metamorphe Kristallwachstum erlaubt es den Forschern nun, einen weitaus größeren Bereich an III-V Halbleiterverbindungen für das Wachstum ihrer Mehrfachsolarzellen zu nutzen. Bei diesen höchsteffizienten Strukturen ist es entscheidend, das Sonnenspektrum durch eine geeignete Wahl der das Sonnenlicht absorbierenden Materialien in drei gleich große Spektralbereiche aufzuteilen. So generieren alle Teilzellen den gleichen Strom. Dies ist ein wichtiges Argument für eine seriell verschaltete Solarzelle, in der der Strom des Bauelements letztlich immer durch den kleinsten Strom einer Teilzelle limitiert wird. Durch die Wahl der metamorphen Ga0.35In0.65P/ Ga0.83In0.17As/Ge Materialien konnte erstmals eine Solarzellenstruktur gewählt werden, welche unter dem terrestrischen Sonnenspektrum exakt stromangepasst ist. Dies macht die Struktur für die solare Energieumwandlung so effizient – ein wichtiger Grund für das Erreichen der hohen Wirkungsgrade. Bei 454-facher Sonnenlichtkonzentration erreichten die Freiburger Forscher den Weltrekord von 41,1% Wirkungsgrad. Selbst bei noch höherer, 880-facher Sonnenkonzentration konnten sie immernoch eine Effizienz von 40,4 % messen.

Die hocheffizienten Mehrfachsolarzellen finden ihren Einsatz in photovoltaischen Konzentratorsystemen für Solarkraftwerke in Ländern mit viel direktem Sonnenlicht. Das Fraunhofer IS arbeitet zusammen mit den Firmen Azur Space in Heilbronn sowie Concentrix Solar GmbH in Freiburg, um die neue Technik so schnell wie möglich konkurrenzfähig zu machen. »Die hohen Wirkungsgrade unserer Solarzellen sind der effektivste Weg, die Stromgestehungskoste konzentrierende Photovoltaiksysteme zu senken« so Dr.Andreas Bett, Abteilungsleiter am Fraunhofer ISE »Wir wollen erreichen, dass die Photovoltaik so schnell wie möglich mit herkömmlichen Verfahren der Stromerzeugung konkurrieren kann – hier sind wir mit unseren neuen Ergebnissen einen guten Schritt voran gekommen!«
Quelle: Frauenhofer ISE
Januar 2009




Eigennutzungsbonus für selbst genutzten Solarstrom

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sendet auch 2009 wieder wichtige Impulse an alle Hausbesitzer und die es werden wollen. Erstmals erhalten Hausbesitzer die ihren selbsterzeugten Solarstrom auch selbst verbrauchen, einen garantierten Bonus von 25 Cent je Kilowattstunde. Bisher wurde nur für in das öffentliche Stromnetz eingespeister Solarstrom eine Vergütung gezahlt. Dieser neue Eigennutzungsbonus soll Innovationen in der Haustechnik anschieben, besonders das "intelligente Lastenmanagment" soll dafür sorgen das der selbsterzeugte Solarstrom jeder Zeit genutzt werden kann, nicht nur wenn das Kraftwerk auf dem Dach im Überfluss produziert.
Januar 2009




Das neue SYSTAIC Energiedachsystem

  • Wohnenergie und Design auf der Bau 2009
  • Synergie zwischen Gebäude und Mobilität
  • Wärme als Nebenprodukt der Stromerzeugung

Das Solartechnologie-Unternehmen SYSTAIC stellt zur internationalen Messe Bau 2009 in München zum erstenmal ein Energiedach vor, das den Jahresbedaf eines Haushalts an Strom und Wärme vollständig deckt.Die bei der Stromproduktion entstehende Abwärme kann mittels einer Wärmepumpe für den Heiz- und Wärmebedarf genutzt werden. Auch solare Mobilität, mit einer Fahrleistung von 10.000 km pro Jahr ist mit Hilfe des durch Photovoltaik erzeugten Stroms möglich.  Zur SYSTAIC Website
Januar 2009



"Produkt des Jahres 2009" Solarmodul SUNOVATION

Die Sunplastics GmbH aus Eisenfeld erhält für ihre besonders innovativen Solarmodule die unter der Markenbezeichnung "SUNOVATION" vertrieben werden den Preis "Produkt des Jahres 2009". Diese Auszeichnung wird von der Initiative "pro-K" die zum Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. gehört, verliehen, mit der Begründung : Dieses Produkt vereint Funktion, Kreativität und Design auf besondere Weise.
Diese Module sind so gebaut, dass man sie zu vielen Zwecken, ob in Bauobjekten, Fahrzeugen oder auch Yachten, nutzen kann. Die kristallinen Solarzellen werden bei diesen Modulen in einem Spezialgel zwischen 2 meist transparenten Kunstoffpanelen eingebettet. Durch diese Bauweise, Sandwichverbund genannt, können die Module besonders gut mechanische Lasten mittragen. Die Module sind biegsam und bruchsicher. Durch diese Flexibilität, die auch die Möglichkeit der Form-, Material- und Farbwahl ermöglichen, sind diese Module besonders gut für Individuallösungen geeignet. Die Module können transparent, getönt und auch verschiedenfarbig in gerader oder auch sphärisch gebogen hergestellt werden. Diese Auswahl gibt Architekten einen großen Spielraum bei der Schaffung ausgefallener Konstruktionen wie Kuppelbauten oder anderer ungewöhnlicher Dach und Wandkonstruktionen.
zur SUNOVATION Website
Januar 2009



Der JUWI-Unternehmenssitz - Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt

Im rheinhessischen Wörrstadt bezog im Juli 2008 die Juwi-Gruppe ihr neues Bürogebäude. Die Juwi-Gruppe hat hier ein energieeffiziente Gebäude errichtet, das Maßstäbe setzt. Aus drei Gebäudeteilen mit sieben Staffelgeschossen wurde eine moderne Konstruktion aus Holz und Glas errichtet die sich durch durch ein hervorragendes Energiekonzept auszeichnet. Im Grunde ein Passivhaus mit überdimensionierten Ausmaßen und einer wesentlich komplexeren Steuerungstechnik. Aufdach-Solarstromanlage und transparente Photovoltaik-Fassaden gehören zu den  interessanten Details. Für diese beiden Installationen wurden Dünnschichtmodule verwendet. Auch das Mensadach wurde mit einer Aufdachanlage ausgerüstet und die Fassade der Mensa besteht aus speziell für diesen Bau zugeschnittenen 3 Schicht-Glas/Glas-Isolierglasmodulen in die einzelne Solarzellen integriert sind. Diese Beispiele sind nur ein kleiner Teil der neuesten Technologien die verwendet wurden.
An eine Tankstelle für die Zukunft, einen Solarcarport, wurde auch gedacht. Es besteht sogar schon die Möglichkeit Elektro-PKW's während der Arbeitszeit aufzuladen. Der gesamte Gebäudekomplex wird durch ein intelligentes Energie-Managment-System überwacht und gesteuert. Überschüssiger Solarstrom wird in einem Backup-System gespeichert, für den Fall eines kurzzeitigen erhöhten Stromverbrauchs. Die Büros sind mit energiesparenden Laptops ausgestattet, und überhaupt, in jedem Winkel dieses Gebäudes, ist neueste Energiespartechnik zu finden. zur JUWI Website
Dezember 2008




DER SOLARCARPORT - Schutz für Umwelt und PKW

Wieso Schutz für die Umwelt werden jetzt viele Leser sich Fragen. Jedes Kilowatt erzeugter Solarstrom ist ein Beitrag zum Schutz der Umwelt. Ganz gleich ob die Energie in das Stromnetz eingespeist wird oder direkt genutzt wird, um z.B. einen elektrischen PKW oder auch einen Elektroroller aufzuladen. Auf jeden Fall eine kluge Investition in die für die nähere Zukunft. Der Elektro-PKW kündigt sich an, in 2 - 3 Jahren werden die ersten Modelle auf der Straße sein.
Wer dann, so es räumlich und technisch möglich ist, einen Solarcarport hat, kann einen Teil der Energie die er für seinen PKW braucht, selbst erzeugen. Tagsüber, wenn das Fahrzeug genutzt wird kann man den Strom in das öffentliche Netz einspeisen, um dann Nachts das Fahrzeug mit Strom aus dem Netz aufzuladen. Sollten die Batterien eines Tages von sehr geringen Ausmaß und auch wesentlich leichter als heute sein, könnte man mit einem zweiten Batteriesatz noch mehr flexibilität erreichen.
Viele Unternehmen haben Parkplatzflächen die auch gut geeignet wären um mit Solardächern überdacht zu werden, damit könnte ein großer Beitrag zum Klimaschutz europaweit geleistet werden. Leider werden die Möglichkeiten den Verbrauch fossiler Energie zu mindern und langsam aber beständig immer mehr erneuerbare Energien einzusetzen, nicht konsequent genutzt.
Jeder der die Möglichkeit hat geeignete Dachflächen zu "solarisieren", oder wer neu baut ganz gleich ob Eigenheim oder auch nur eine Garage sollte über den Einsatz von Sonnenpanellen nachdenken.
zur DACAPO website
zur MP-TEC website
zur IKRATOS website

Dezember 2008



Neue Technologie zur Steigerung des Wirkungsgrades von Solarzellen

Jeder an Technik interessierte sollte es kennen, das berühmte "Massachusetts Institute of Technology" (MIT), hier ist man auf dem Weg den Wirkungsgrad von Solarzellen ganz erheblich zuerhöhen. Natürlich ist die neue Technologie noch in Erprobung, aber man scheint dort einen ganz neuen Weg zur Steigerung der Energieausbeute gefunden zuhaben.
Das Licht wird eingefangen und viele Male in der Solarzelle hin und her reflektiert sodaß die dünne Siliziumfolie mehr Zeit hat Licht in Energie zu verwandeln. Das Hauptproblem das für diese Technologie zu lösen war, den ideale Weg den das Licht innerhalb der Solarzelle zu berechnen. Zu diesem Zweck kamen tausende Computersimulationen zum Einsatz um den idealen Weg des Lichts zu berechnen.
Die Solarzellen sind mit einer neuartigen mehrlagigen reflektierenden Beschichtung sowie einem fest angeordneten Gitternetz  (das sogenannte Beugungsgitter) auf der der Rückseite versehen. Diese äußerst sorgfälltig konstruierte Beschichtung bewirkt daß das Licht länger innerhalb der dünnen Siliziumfolie hin und herwandert. Durch den längeren Zeitraum den das Licht innerhalb der Folie verbringt, ist die Ausbeute wesentlich höher. Man spricht von einer möglichen Steigerung um die 50%.
Diese Forschungsarbeit ist der erste Schritt hin zur Marktreife der Solarzellen. Es müssen noch viele Entwicklungsschritte getan werden um marktreife Module zu produzieren, aber das MIT ist auch bereits dabei das Marktpotenzial zu bewerten. Ein weiteres sehr hohes Einsparpotential liegt bei der Herstellung, von dem raren und teuren kristallinen Silizium wird nur noch ein Prozent der bisher üblichen Menge gebraucht.
Dezember 2008




Besser als die Natur? Solarzellen die mit künstlicher Photosynthese arbeiten
 
Einer der komplexen Vorgänge den die Natur hervorgebracht hat ist die Photosynthese, der Vorgang der Nahrungs-bzw. Energiebeschaffung der Pflanzenwelt oder besser und einfacher gesagt, die Verwandlung von Sonnenstrahlung in Zucker, und Zucker ist chemische Energie. Diesen Prozeß möchten Wissenschaftler, nachdem die Vorgänge in der Pflanze geklärt und bekannt sind, verbessern. Man will die Effizienz der Lichtsammlermoleküle steigern um diesen Vorgang dann gesteuert in Solarzellen mit einer erhöten Energieeffizienz nachzuahmen. Natürlich soll das Ergebniss nicht Zucker sondern elektrische Energie sein. Es sollen geringere Verluste als bei herkömmlichen Solarzellen auftreten. Diese höhere Effizienz wird durch Lichtsammelkomplexe, die die Sonnenstrahlung auffangen und weiterleiten, erreicht.
Für das Einsammeln des Sonnenlichtes bedient man sich Lichtsammler die aus Algen stammen. Da Algen mehrere Meter unter der Wasseroberfläche leben, haben diese besonders effektive Lichtsammler entwickelt. Diesen Vorgang will die Wissenschaft so verbessern daß es möglich wird effektivere Solarzellen zu bauen. mehr zum Thema
Dezember 2008




ästhetische Dachziegel von LUMETA

LUMETA ein Hersteller von Photovoltaikmodulen aus den USA bietet neuartige Solarmodule, die in das Hausdach integriert werden, an. Ob Schrägdach oder Flachdach, Lumeta bietet ein Produkt an das so perfekt in das Dach integriert ist das die Linieführung und das Design Ihres Hauses erhalten bleiben. Diese Solarlösung hebt die Messlatte für Solarästhetik gewaltig an. Energieeffizienz und Rentabilität geben sich hier die Hand mit Dachästhetik.
Nahtlose Einpassung, geringere Aufbaukosten und große Einsparung von Bauzeit sind die Vorteile die dieses neue System bietet. Auch das Gewicht dieser Module belastet das Dach lange nicht so wie das Standardmodule tun. Diese Gewichtsreduzierung ist der Oberfläche aus Hochleistungsteflon zu verdanken, die wesentlich leichter ist als die schweren Glasoberschichten von Standardmodulen. Mit nur 0,8 kg/qm ist das LUMETA Solarziegelsystem um ca. 50% leichter als herkömmliche Systeme.
LUMETE bietet zwei unterschiedliche Systeme an, LUMETA-Solarziegel und LUMETA-Solarflachziegel, die zweiten sind speziell für Flachdachsysteme gedacht.
Der Ziegel LUMETA-Solar-S macht Abdeckbleche und andere Veränderungen am Dach überflüssig und veringert auf diese Art und Weise das Risiko von Wassereintritt und anderen vorzeitigen Dachdefekten.
Der Ziegel "LUMETA Solar Flat" ist in vielen populären Farboptionen für Dachneigungen von 3:12 (14 Grad) oder höher erhältlich.   zur LUMETA Website
Dezember 2008



SolFocus CPV Systeme erzielen ein Höchstmaß an Energieproduktion

Mit seinem Photo-voltaischen Konzentratorsystem CPV stellt SolFocus ein System vor das die niedrigsten Stromentstehungskosten und dabei die höchste Energiedichte aller Solarenergie erzeugenden Systeme aufweist. Der Modulwirkungsgrad liegt bei 25%. Die im System eingebauten Vielschichtsolarzellen verfügen über die höchsten Leistungswerte bei der Umwandlung von Licht in Energie. Durch die Bauweise der Module kann der Anteil schwer lieferbarer Solarmaterialien erheblich gesenkt werden, da das Sonnenlicht durch die Verwendung von bahnbrechenden Glasfasern auf einen kleinen Bereich von hocheffizienten Solarzellenmaterial konzentriet wird. Das System CPV besteht zum Großteil aus Glass und Aluminium das immernoch in ausreichenden Mengen als Rohstoff vorhanden ist. Die CPV Paneele werden auf ein Zweiachsennachführsystem montiert und können so permanent mit idealsten Anstellwinkel das Licht der Sonne ernten. Mehr zum Thema: zur SOLFOCUS Website
November 2008




Rund um die Welt mit der dem Licht der Sonne

In fünf Tagen und Nächten, ohne Zwischenlandung, soll die "Solar Impulse" die Erde umkreisen. 2011 soll diese Unternehmung in die "Luft gehen". Bertrand Piccard, der erste Mann der im Ballon die Erde umkreiste, dessen Großvater Auguste Piccard 1932 einen ersten Höhenweltrekord im Gasballon aufstellte, und dessen Vater den Rekord im  Tieftauchen mit einem U-Booot hält, will diese Herausforderung 2011 meistern.
Solar Impulse wird während des Tages in ca. 12.000 m Höhe fliegen um dann Nachts auf 3.000 m Höhe hinunter zugleiten. Durch diesen Sinkflug vom Tag zur Nacht kann die Solarimpuls Energie sparen.Mit einer extremen Flügelspannweite von 80 m ist genug Fläche für die Energieerzeugung vorhanden. Es sind 200 Quadratmeter die Energie für 200 Glühlampen mit einer Leistung von 30 Watt pro Glühlampe erzeugen können. Diese Menge Energie könnte auch einen sehr großen Weihnachtsbaum zum strahlen bringen. Ein Teil der am Tage gesammelten Energie muß natürlich für die Nacht gespeichert werden.
Um diesen Flug durchhalten zu können, nutzt der Pilot eine Selbsthypnosetechnik mit der er Schlafphasen bei Ermüdung inizieren kann. Um bei kritischen Flugsituationen rechtzeitig reagieren zu können ohne erst durch eine lange Aufwachphase zu gehen, wird eine ganz besondere Fiegerjacke entwickelt. In diese Jacke sind 36 Handyvibratoren eingebaut, die mit Sensoren im Flugzeug verbunden sind. Das Flugzeug ist auf den Körper projiziert, wenn es ein Problem am rechten Flügel hat, wird die Warnung an den rechten Arm weitergegeben, Probleme am Rumpf nimmt der Körper wahr und das Cockpit meldet sich über den Kopf. Sollte das Flugzeug aus der richtigen Fluglage kommen wird das der entsprechenden Körperseite gemeldet. Auch die Körperfunktionen des Piloten werden über diese Jacke überwacht.
Dieser Flug stellt einige Herausforderungen an das Team von der Solar Impulse, wünschen wir ihnen viel Erfolg auf diesem Flug, der ja auch beweisen soll wie effektiv und zuverläßig die Photovoltaik und andere neue Technologien unter extremen Belastungen sein können.  Mehr zum Thema auf: zur SOLARIMPULSE Website
November 2008



Weltgrößte Solaranlage auf Schweinestall

Haßleben in der Uckermark soll der Standort für die weltgrößte Solaranlage der Welt sein. Auf die Dächer der seit dem Fall der Mauer leer stehenden Stallungen will ein holländischer Investor jetzt ein Solarkraftwerk montieren.
Hintergrund der Geschicht: Der Investor hat bisher keine Genehmigung für die eigentliche Schweinemast bekommen und möchte auf diese Art und Weise doch noch etwas an der ganzen Unternehmung verdienen. Mit diesem weltweit größten Solarkraftwerk liesse sich eine Kleinstadt wie Prenzlau komplett mit Strom versorgen.

Leistung: 4,64 MWp; jährliche Stromproduktion: ca. 942 kWh/kWp; CO2 Einsparung pro Jahr: ca. 3.900 Tonnen; Module: First Solar FS 272, 64.000 Module.

Der Baubeginn war Anfang Juni 2008 , die Fertigstellung soll im Dezember 2008 sein. Mehr zum Thema auf: zur COLEXON Website

November 2008



Thüringens gößte Aufdach-Solaranlage durch COLEXON Energy GmbH in Betrieb genommen

Auf den Dachflächen eines Geflügelhofes im thüringischen Waldeck wurde das leistungsfähigste Solarkraftwerk Thüringens in Betrieb genommen. Dies ist eine der größten Anlagen, die zu den TOP 10 ihrer Artgehört. Die Anlage besteht aus 41.880 Dünnschicht Modulen und wird mit einer Leistung von 3,04 MWp ans Netz gehen. Die Module stammen von dem Hersteller First-Solar der in der der Dünnschicht Technologie Weltmarktführer ist. Insgesamt wurden ca. 33.000 Quadratmeter Dachfläche überbaut. 11 Millionen Euro wurden in das Projekt investiert. Die Anlage wurde durch den Solarstrom-Anlagenbauers COLEXON Energy GmbH errichtet. Bis zu 50 Handwerker waren zeitweise auf der Baustelle beschäftigt.
Laut COLEXON Energy GmbH produziert das Solar-Kraftwerk jährlich ca. 2,8 Millionen Kilowattstunden Solarstrom, dadurch können jährlich ca. 2.500 Tonnen CO2 die bei konventioneller Stromerzegung anfallen würden eingespart werden. Mit dieser Anlage macht Thüringen seinem Ruf als einer der führenden Solarenergiestandort alle Ehre. Mehr zum Thema auf:  zur COLEXON Website
November 2008




MHHnovotegra stellt ein neues Photovoltaik-Montagesystem für Biberschwanz- Ziegeldächer vor

MHH Solartechnik GmbH hat eine Weiterentwicklung seines innovativen Montagesystems MHHnovotegra vorgestellt. Mit Hilfe eines neuen Grundprofils ist es jetzt auch für Biberschwanzdächer nutzbar. Durch dieses neue Grundprofil deckt das Montagesystem MHHnovotegra alle Anforderungen von Ziegeldächern ab. Das mehr an Komfort und die hohe Stabilität ist dem einzigartigen Dachhaken, bei dem der Bügel in das Grundprofil eingedreht wird, zu verdanken.Auf Grund der schmalen Form führt der Bügel bei Biberschwanzdächern zwischen zwei Ziegeln hindurch, wenn der breite Ziegel durch einen schmalen ersetzt wird. So entfallen aufwendige Arbeiten mit der Flex. Auch kann man sich die teuren Unterlegbleche sparen, da der Bügel nicht auf dem Dachziegel aufsetzt. So könnten die gesamten Systemkosten gesenkt werden betonte der Sprecher von MHH.
MHH hat eine Software zur Planung und Dimensionierung von Photovoltaik Anlagen entwickelt, mit der nach DIN1055 komplette Anlagen geplant werden können. Auch erhält der Benutzer vom MHHnovotegra-Planer einen schnelleren Überblick der zur Projektrealisierung erforderlichen Komponenten mit einem Ansichts- und Montageplan.
November 2008



IRENA wird im Januar 2009 gegründet

Grosser Fortschritt für den Ausbau erneuerbarer Energien 

An der letzten Vorbereitungskonferenz zur Gründung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien auch IRENA genannt, haben sich die 51 beteiligten Staaten am 23. und 24. Oktober über die Statuten dieser neuen, weltweiten Organisation geeinigt. Laut MdB Hermann Scheer ist damit der Weg frei für die Gründerkonferenz am 26. Januar 2009 in Bonn. Hermann Scheer hat als Präsident von EUROSOLAR und Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien (WCRE) die Initiative zur Gründung der IRENA seit Anfang der 1990er Jahre entwickelt und vorrangetrieben.
Die zu verhandelden Dokumente werden an alle Mitgliedsstaaten der UN verschickt und diese werden gleichzeitig von der Bundesregierung eingeladen mit an der Gründungskonferenz am 26.01.2009 in Bonn teilzunehmen.
Oktober 2008



Bundesgerichtshof definiert Photovoltaikanlagen auf und an Gebäuden

Der Bundesgerichtshof gab am 29.10.2008 ein neues Urteil zur Solarstromeinspeisevergütung nach § 11 Abs. 2 der Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2004 (EEG) bekannt. Nach der Pressemitteilung des BGH setzt die § 11 Abs. 2 EEG aufgestellte Erfordernis wonach die Anlage ausschließlich auf oder an einem Gebäude angebracht" sein muss, voraus, dass das Gebäude die Anlage über seine Statik trägt. Nur bei Erfüllung dieser Klausel, wird die Zahlung einer höheren Einspeisevergütung von mindestens 57,4 Cent pro Kilowattstunde bei Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von bis zu  30 Kilowatt gewährt. Das Gebäude muss der Hauptträger sein, von dem die darauf oder daran befestigte Anlage abhängig ist.
Zudem beschloss der BGH dass die Anlagen die von einem Gebäude unabhängige Tragekonstrultionen aufweisen, nicht unter § 11 Abs. 2 EEG fallen, besonders wenn diese erst durch die Überdachung mit Solarpanelen Gebäudecharakter erhalten haben.
Oktober 2008



1366 Technologies mit 27% Wirkungsgrad

Wieder wird ein kleiner aber nicht unwichtiger Schritt in Richtung optimale Nutzung der Sonnenenrgie getan. Das neugegründete Unternehmen "1366 Technologies" wird einen Photovoltaikzelle mit einem Wirkungsgrad von 27% auf den Markt bringen. Entwickelt wurde dieser neue Solarzellentyp mit Hilfe des "MIT". In jedem Falle werden damit die Kosten für Elektrizität die aus Sonnenlicht gewonnen wird wieder etwas geringer, und die Hoffnung auf eine Verminderung unseres CO2 Ausstosses wieder etwas größer.
Für Interessierte gibt es weitere Informationen unter : http://1366tech.com in englischer Sprache.
April 2008




Sauberes Trinkwasser mit Sonnenlicht erzeugen!

Die Firma Helio-Tech Türk GmbH aus Baldham bei München hat ein mit Solarenergie betriebenes Kleinwasserwerk vorgestellt, mit dem sich aus Brack und Meereswasser reines keimfreies Trinkwasser erzeugen läßt, das sofort nach der Erzeugung und Abkühlung trinkbar ist. Hochleistungs-Vakuumröhren bringen das Wasser auf die Verdampfungstemperatur von ca.100°C, das bewirkt die Keimfreiheit und sofortige Verfügbarkeit des Wassers. Das kleinste Modularsystem kann 30 bis 40 Liter Trinkwasser pro Tag erzeugen, was für die tägliche Versorgung einer Familie in einer wasserarmen Region ausreichen dürfte. Auch lassen sich größere Mengen sauberen Wassers, in verschiedenen Qualitätsabstufungen, erzeugen die aber nicht trinkbar sind.
Die völlige Unabhängigkeit von Strom oder auch anderen Energiequellen macht dieses System für arme Länder, denen oft eine Infrastruktur zur Wasserversorgung fehlt, besonders interessant.
Die Module lassen sich auch zu größeren Einheiten aufstocken, so das auch landwirtschaftliche Betriebe, Hotels oder auch Industriebetriebe ausreichende Mengen Trinkwasser erzeugen können, also auch im Kubikmeterbereich, ob 3 m3 oder 30 m3 . Das macht diese neue Anlage auch ganz besonders für Inseln die über sehr spärliche oder gar keine Wasserquellen verfügen besonders interessant.
März 2008

Alle wichtigen Fakten auf einen Blick

  • Ausschließlich solarbetrieben, daher unabhängig von jeder Stromquelle
  • Sofort sauberes trinkbares Wasser, da keine chemische Nachbehandlung erforderlich
  • Skalierbar und standortunabhängig, daher unbeschränkte Einsatzbereiche
  • Leistung von 30 bis 40 Liter pro Tag/Modul bis hin zu jeder beliebigen Menge
  • Unkomplizierte Technik, daher keine teuren Spezialisten/Ingenieure erforderlich
  • Zuverlässig und wartungsfrei über Jahrzehnte, da keine beweglichen Teile vorhanden sind
  • Extrem geringe Investitionen durch handelsübliche, bewährte Materialien
  • Mobil und transportabel, da Modulbauweise
www.tuerk-muc.de/heliotech
März 2008



Solarstrom hat die Nase um Längen vorn! Laut einem Forscherteam vom Brookhaven National Laboratories soll mit Solarzellen erzeugter Strom die Atmosphäre um 90% weniger belasten als mit fossilen Brennstoffen hergestellter Strom. Die Wissenschaftler berichten im Fachblatt Environmental Science & Technology wie die Ökobilanz, bei der Produktion der Solarzellen aussieht, also wieviel Treibhausgase, Schwefeldioxide, Schwermetalle und Stickoxide entstehen, diese auf 30 Jahre Nutzungszeit umgerechneten Ergebnisse haben zu dem oben genannten Resultat geführt.
Februar 2008



Solar und Mobil
 
MHH Solartechnik

Systaic Solar Service

Solarintegration.de

Energiehaus Design Wettbewerb der Firma Systaic

Neuigkeiten vom Solardorf